Krefelds Medi-Mobil und Drogenhilfezentrum: Lebensretter für Obdachlose seit 20 Jahren
Carina KrauseKrefelds Medi-Mobil und Drogenhilfezentrum: Lebensretter für Obdachlose seit 20 Jahren
Ein mobiles medizinisches Team für obdachlose Menschen in Krefeld ist seit über zwei Jahrzehnten im Einsatz. Das sogenannte Medi-Mobil ist ein gemeinsames Projekt von Caritas und Diakonie und bietet seit 2003 grundlegende medizinische Versorgung an. Durch feste Einsatzzeiten und Standorte in der ganzen Stadt schafft der Dienst zudem Vertrauen.
Das Medi-Mobil leistet Basisbehandlungen – von Schmerztherapie bis zur Wundversorgung. Durch seine regelmäßige Präsenz erhalten Obdachlose Zugang zu Hilfe, ohne Angst oder Unsicherheit.
In der Nähe versorgt das Krefelder Drogenhilfezentrum täglich 50 bis 80 Stammgäste. Sie erhalten Mahlzeiten, Duschen, Wäscheservice und einen sicheren Raum für den kontrollierten Drogenkonsum, der von Notfallkräften überwacht wird.
Kürzlich erhielt das Zentrum eine Spende vom Personalrat der Stadtverwaltung Meerbusch. Jasmin Sprünken, die Leiterin der Einrichtung, bedankte sich für die Unterstützung. Michael Marschall, Vorsitzender des Personalrats, betonte, wie wichtig es sei, schwerstabhängige Menschen durch solche Angebote zu begleiten.
Das Medi-Mobil und das Drogenhilfezentrum leisten in Krefeld weiterhin unverzichtbare Arbeit. Gemeinsam sichern sie medizinische Versorgung, Hygiene und Schutz für benachteiligte Gruppen. Die aktuelle Spende wird helfen, diese lebenswichtigen Dienstleistungen für Bedürftige aufrechtzuerhalten.
