Krefeld Pinguine kämpfen im DEL2-Halbfinale um den nächsten Titel
Brunhilde JesselKrefeld Pinguine kämpfen im DEL2-Halbfinale um den nächsten Titel
Die Krefeld Pinguine (KEV) sorgen in ihrer Heimatstadt für Furore, während sie in der zweitklassigen deutschen Eishockeyliga DEL2 um einen weiteren Titel kämpfen. Die Stadt steht hinter dem Team: Schwarze und gelbe Fahnen sowie Pinguin-Logos schmücken Straßen und Gebäude im Vorfeld der entscheidenden Spiele.
Die Pinguine sicherten sich ihren Platz im Halbfinale, nachdem sie vier der benötigten zwölf Playoff-Spiele für sich entschieden hatten. Als bestplatzierte Mannschaft treffen sie in einer "Best-of-Seven"-Serie ab Gründonnerstag auf den niedrigstklassierten verbleibenden Gegner – wer das sein wird, steht erst nach Abschluss der letzten Viertelfinale fest.
Der Erfolg des Teams hat den lokalen Stolz neu entfacht: Die Westparkstraße in Krefeld wird vor Heimspielen in den KEV-Farben dekoriert, und öffentliche Übertragungen in Kneipen und Restaurants verwandeln Spieltage in Gemeinschaftsereignisse. Mannschaftskapitän Alexander Weiß würdigte zwar die Fortschritte des Teams, betonte aber, wie wichtig es sei, konzentriert und bescheiden zu bleiben.
Ein besonderer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war der Gewinn der deutschen Meisterschaft 2003, mit dem die Pinguine eine 52-jährige Durststrecke beendeten. Zwei Jahrzehnte später ist der Club erneut eine dominierende Kraft und beendete die Hauptrunde der Saison 2023/24 auf Platz eins.
Nun wird das Halbfinale zeigen, ob die KEV ihre Stärke unter Beweis stellen und einen weiteren Titel erringen können. Mit der uneingeschränkten Unterstützung der Stadt bereitet sich das Team auf die hochspannende Serie vor, die in dieser Woche beginnt. Der Ausgang wird entscheiden, ob die Saison im Triumph endet – oder in einer weiteren knappen Verfehlung.






