22 January 2026, 03:10

Kickers Offenbach entlässt Geschäftsführer Hock nach persönlichen Angriffen

Ein Logo mit einer Krone, Blättern und einem Tennisschläger mit dem Text "Real Club Coruna" unten.

Kickers Offenbach entlässt Geschäftsführer Hock nach persönlichen Angriffen

Der Fußballverein Kickers Offenbach (OFC) hat Christian Hock mit sofortiger Wirkung von seinem Posten als Geschäftsführer abberufen. Die Entscheidung folgt auf wochenlange persönliche Anfeindungen gegen ihn, die der Verein scharf verurteilt hat. Gleichzeitig kündigte der OFC eine strategische Neuausrichtung an, um die Zukunft des Clubs neu zu gestalten.

In einer diese Woche veröffentlichten Stellungnahme bestätigte die Vereinsführung Hocks Abgang. Zwar bedankte man sich für seine langjährigen Verdienste, betonte jedoch, dass der Schritt notwendig sei, um einen Neuanfang zu ermöglichen. Der OFC unterstrich dabei seine Verpflichtung zu Respekt und Zusammenhalt – Werte, die von allen Mitgliedern, Mitarbeitern und Funktionären erwartet werden.

Hans-Jürgen Boysen übernimmt vorläufig die Geschäftsführung und wird sich vorrangig um den sportlichen Bereich kümmern. Florian Holzbrecher bleibt weiterhin als kaufmännischer Leiter im Amt. Auf dem Platz bereitet Cheftrainer Kristjan Glibo unterdessen das Team auf das anstehende Spiel gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz vor.

Zu den genauen Umständen der Anfeindungen gegen Hock äußerte sich der Verein nicht weiter. Allerdings verurteilte der OFC das Verhalten in klaren Worten und bekräftigte seine Haltung gegen derartige Angriffe.

Mit Hocks Abgang beginnt für den OFC eine neue Phase unter interimistischer Führung. Boysens Einsatz soll den Verein stabilisieren, während nach einer langfristigen Lösung gesucht wird. Für Glibo und seine Mannschaft steht zunächst das nächste Spiel gegen Fulda-Lehnerz im Mittelpunkt.