06 February 2026, 01:05

Karneval der Vielfalt: DRK-Gruppe feiert mit Menschen mit Behinderung in Eichenzell

Eine Menschenmenge, darunter einige mit Kinderwagen, umringte einen bunten, beleuchteten Karussellschlepper auf einem Karneval, mit Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Karneval der Vielfalt: DRK-Gruppe feiert mit Menschen mit Behinderung in Eichenzell

Lebhafte Karnevalsfeier der Eichenzeller DRK-Gruppe Menschen mit Behinderung

Letztes Wochenende veranstaltete die Eichenzeller Gruppe Menschen mit Behinderung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) eine ausgelassene Karnevalsfeier. Die Veranstaltung brachte Anwohner:innen, Künstler:innen und besondere Gäste zu einem Nachmittag voller Musik, Tanz und Gemeinschaftsgeist zusammen. Im Mittelpunkt stand dabei die Freude an der Inklusion und am gemeinsamen Feiern.

Den Auftakt bildeten mitreißende Tanzdarbietungen der Bewohner:innen von antonius, einem lokalen Pflege- und Betreuungsanbieter für Menschen mit Behinderung. Ihre Auftritte setzten einen schwungvollen Ton für den weiteren Nachmittag. Später folgten die Tanzgruppen des FFCK, die TLV Eichenzell sowie die Schreckschräubchen der Löschenröder Schoppegarde e.V. und unterhielten das Publikum mit bunten und abwechslungsreichen Shows.

Walter Bernhard, Sprecher der DRK-Gruppe, eröffnete die Feier mit herzlichen Begrüßungsworten und dankte allen für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Zu den Ehrengästen zählten Harald Leitschuh, Helmut Gladbach, Udo Bauch, Michael Hohmann, Sebastian Bönisch und Joachim Weber. Gladbach lobte im Verlauf der Veranstaltung das langjährige Engagement der Gruppe für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderung.

Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt von Noah Sigmund, Marie Lorscheider und Glenn Siebert – Vertreter:innen von antonius –, die unter tosendem Applaus performten. Der emotionale Höhepunkt jedoch war eine ausgelassene Conga, die sich schlangenartig durch den Raum zog. Mit dabei waren auch Nicole XXXIV. von Rosen und Lilien (Hofmarschall des FFCK) mit ihrem Gefolge, die den Tanz zu einem kraftvollen Symbol der Verbundenheit machten.

Rund 320 Menschen mit Behinderung leben in den verschiedenen Einrichtungen von antonius, darunter auf dem Eichenzeller Campus, in der Stadt Fulda und im gesamten Landkreis. Viele von ihnen waren anwesend und trugen so zum Gefühl der Zusammengehörigkeit bei.

Die Karnevalsveranstaltung endete auf einem Hochpunkt und hinterließ bei den Gästen strahlende Gesichter sowie ein gestärktes Gemeinschaftsgefühl. Die Auftritte, Reden und die gemeinsame Conga unterstrichen die Werte von Inklusion und Lebensfreude. Für die DRK-Gruppe und die Bewohner:innen von antonius war der Tag eine Erinnerung daran, was möglich wird, wenn Menschen mit Behinderung zusammenkommen.