28 January 2026, 13:16

Jürgen Bandte erhält Hessens Ehrenbrief für jahrzehntelanges Engagement in Marburg

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer großen Menschenmenge in einem Theater, mit einigen Stehenden und einigen auf der Treppe Sitzenden, Blumensträußen, Geländern, Säulen und Kronleuchtern im Hintergrund und Text unten.

Jürgen Bandte erhält Hessens Ehrenbrief für jahrzehntelanges Engagement in Marburg

Jürgen Bandte wurde für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in Marburg ausgezeichnet. Seine Verdienste erstrecken sich auf kulturelle, juristische und politische Organisationen in der gesamten Region. Das Bundesland Hessen würdigte seinen Einsatz nun mit einer offiziellen Ehrung.

Bandtes Engagement in lokalen Institutionen begann 1991, als er dem SPD-Ortsverein Marburg-Moischt beitrat. 2017 übernahm er das Amt des Schatzmeisters, das er bis heute innehat.

1994 gehörte er zu den Mitbegründern der Freunde des Hessischen Landestheaters Marburg und führt die Gruppe seitdem als Vorsitzender. Durch sein Wirken gelang es, Unterstützung für das Theater zu sichern – ein Einsatz, der unter anderem von Kulturinstitutionen wie der MUTHEA gewürdigt wurde. Auch der Marburger Oberbürgermeister hob seine Verdienste für die städtische Kulturszene hervor.

Über den Kultursektor hinaus spielte Bandte eine zentrale Rolle bei der Gründung der Marburger Tage zum Arbeitsrecht im Jahr 2001. Bis 2011 war er aktiv an der Organisation der Veranstaltung beteiligt. Sein Engagement in juristischen Kreisen weitete sich weiter aus, als er 2006 zum ehrenamtlichen Mitglied der Vertreterversammlung der Hessischen Anwaltsversorgung ernannt wurde.

Erst kürzlich verlieh ihm das Bundesland Hessen den Ehrenbrief – eine formelle Anerkennung für sein langjähriges ehrenamtliches Wirken.

Bandtes Arbeit hat in Marburgs Kultur- und Rechtsszene bleibende Spuren hinterlassen. Seine Tätigkeiten für die SPD, das Hessische Landestheater und Initiativen im Arbeitsrecht zeigen ein Lebenswerk, das von bürgerlichem Engagement geprägt ist. Die offiziellen Ehrungen spiegeln die breite Wirkung seiner Beiträge über mehr als drei Jahrzehnte wider.