Jubel, Korsos und ein Eklat: Wie Südosthessen Deutschlands EM-Erfolg feierte
Klaas LübsJubel, Korsos und ein Eklat: Wie Südosthessen Deutschlands EM-Erfolg feierte
In mehreren Städten Südosthessens feierten Fans auf den Straßen den Einzug Deutschlands in die nächste Runde der UEFA EURO 2024. Nach den letzten Achtelfinale-Spielen kam es in mehreren Orten zu Autokorsos und lauten Zusammenkünften – mit Feuerwerk, Knallkörpern und großen Menschenmengen.
In Dietzenbach versammelten sich etwa 600 Menschen zusammen mit Dutzenden Fahrzeugen. In Offenbach beteiligten sich rund 400 Anhänger und 150 Autos an den Feierlichkeiten. Währenddessen zählte Wächtersbach etwa 300 Teilnehmer und 50 Autos, in Hanau kamen 400 Menschen und 300 Autos zusammen.
In Neu-Isenburg fand ein kleinerer Umzug mit rund 150 Autos statt. Hier kam es jedoch zu Spannungen, als ein Anwohner die Menge wegen Lärmbelästigung zur Rede stellte. Es folgte eine handgreifliche Auseinandersetzung, bei der der Ortsansässige von einem der Feiernden geschlagen wurde.
Trotz der großen Kundgebungen meldete die Polizei in keinem der betroffenen Gebiete größere Verkehrsbehinderungen.
Die Feiern standen unter der Aufsicht des Polizeipräsidiums Südosthessen. Zwar verliefen die meisten Veranstaltungen friedlich, doch der Vorfall in Neu-Isenburg zeigte, dass es vereinzelt zu Konflikten zwischen Fans und Anwohnern kommen kann. Die Behörden bestätigten, dass es trotz des Ausmaßes der Versammlungen keine flächendeckenden Verkehrsprobleme gab.






