Italien vs. Hessen: Wie Fiat 130 Coupé und Opel Commodore GS/E die 70er prägten
Carina KrauseItalien vs. Hessen: Wie Fiat 130 Coupé und Opel Commodore GS/E die 70er prägten
Barolo trifft Apfelwein: Fiat 130 Coupé & Opel Commodore GS/E
Italienische Eleganz gegen hessische Power: Der Fiat 130 Coupé trifft den Opel Commodore GS/E. Zwei Luxus-Coupés der 70er im Vergleich.
2025-10-25T04:00:00+00:00
automotive, technology, sports
Barolo trifft Apfelwein: Fiat 130 Coupé & Opel Commodore GS/E
Italienische Eleganz gegen hessische Kraft: Das Fiat 130 Coupé trifft auf den Opel Commodore GS/E. Zwei Luxus-Coupés der 70er im Vergleich.
In den 1970er-Jahren entstanden in Europa zwei ganz unterschiedliche Luxus-Coupés: der Opel Commodore GS/E und das Fiat 130 Coupé. Beide setzten auf Sechszylinder-Motoren, zielten jedoch auf unterschiedliche Segmente des Premiummarkts. Doch in Design, Fahrleistung und Zielgruppe unterschieden sie sich maßgeblich.
Der Opel Commodore GS/E teilte sich zwar die technische Basis mit dem Rekord D, stach aber durch sein sportlicheres Design hervor. Entworfen von Chuck Jordan, übernahm er gestalterische Elemente der Opel-Modelle Manta und GT – etwa optionale Zusatz-Halogenscheinwerfer und eine mattschwarze Rallye-Streifen-Optik. Unter der Haube arbeitete ein 2,8-Liter-Reihensechszylinder, der zunächst 160 PS leistete, später auf 155 PS gedrosselt wurde. Kritiker lobten sein präzises Fahrverhalten und die agile Performance, was ihn zu einer fahrerorientierten Wahl machte.
Beide Coupés hinterließen in den 70ern ihre Spuren – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Der Opel Commodore GS/E überzeugte mit sportlichem Charakter und relativ erschwinglichem Preis. Das Fiat 130 Coupé hingegen verkörperte mit seinem Grand-Touring-Ansatz und exklusivem Design italienischen Luxus – allerdings zu einem deutlich höheren Preis.