14 January 2026, 19:04

Interkulturelle Woche 2025: Wie die Polizei in Hessen mit Dialog Brücken baut

Eine Gruppe von Menschen auf der Bühne vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, die Musikinstrumente spielen und in Mikrofone singen, mit Lautsprechern und anderen Gegenständen drumherum und Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Flaggen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Interkulturelle Woche 2025: Wie die Polizei in Hessen mit Dialog Brücken baut

Interkulturelle Woche 2025 findet aktuell bundesweit statt – mit Veranstaltungen, die sich auf Dialog, Toleranz und ein respektvolles Miteinander konzentrieren. In Hessen übernahm das Polizeipräsidium Südosthessen erneut eine Schlüsselrolle und führte damit eine Tradition fort, die sich über mehr als zwei Jahrzehnte erstreckt. Die diesjährigen Aktionen in Offenbach und Hanau zeigten, wie Prävention durch Gespräche und Vernetzung den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken kann.

Die Veranstaltungen standen unter dem Motto "#Dafür – Gemeinsam für Sicherheit in Hessen" und umfasste einen besonderen interkulturellen Abend in Hanau. Über 100 Gäste unterschiedlicher Herkunft kamen zusammen, um sich auszutauschen, Musik zu genießen und ins Gespräch zu kommen. Das Landespolizeiorchester Hessen sorgte mit Live-Auftritten für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Hanaus Oberbürgermeister Dr. Maximilian Bieri und die Stadträtin Isabelle Hemsley betonten in ihren Reden, wie wichtig Vertrauen und offener Dialog für Sicherheit und Integration sind. Sie verwiesen auf die langjährige Zusammenarbeit zwischen Kommunalbehörden und Polizei als zentrales Element, um Verständnis zu fördern. Polizeipräsident Daniel Muth vom Polizeipräsidium Südosthessen erläuterte, dass die Veranstaltung darauf abziele, die Verbindungen zwischen Polizei und Zivilgesellschaft zu festigen. Der Abend sei Teil einer umfassenderen Strategie, um gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Solche interkulturellen Begegnungen sind seit 2001 fester Bestandteil der präventiven Polizeiarbeit. Auch Staatssekretär Martin Rößler sprach auf der Veranstaltung und bezeichnete den interkulturellen Dialog als unverzichtbar für eine lebendige Demokratie und ein friedliches Zusammenleben. Er lobte das Engagement des Polizeipräsidiums Südosthessen und seiner Partner bei der Vermittlung dieser Werte.

Die diesjährigen Aktionen in Offenbach und Hanau dienten als praktische Beispiele dafür, wie Dialog und Vernetzung Konflikten vorbeugen können. Das Polizeipräsidium kündigte an, diesen Ansatz in enger Abstimmung mit seinen Netzwerkpartnern weiterzuverfolgen.

Die Interkulturelle Woche 2025 brachte Polizei, lokale Verantwortungsträger und Bürgerinnen und Bürger zusammen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die Veranstaltungen in Hanau und Offenbach zeigten, wie langfristige Initiativen zu sichereren und inklusiveren Nachbarschaften beitragen. Die Organisatoren planen, diese Arbeit in den kommenden Jahren weiter auszubauen.