Humboldt-Schule in Offenbach baut nach einjähriger Verzögerung endlich an
Klaas LübsHumboldt-Schule in Offenbach baut nach einjähriger Verzögerung endlich an
Baubeginn für Humboldt-Schule-Erweiterung in Offenbach nach einjähriger Verzögerung
Nach einer einjährigen Verzögerung haben die Bauarbeiten für die Erweiterung der Humboldt-Schule in Offenbach endlich begonnen. Das mit 8,41 Millionen Euro veranschlagte Projekt sieht den Neubau eines modernen zweigeschossigen Gebäudes vor, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden. Die Arbeiten begannen nach einer erneuten Ausschreibung, die den ursprünglichen Zeitplan verschoben hatte.
Aktuell besuchen 390 Kinder in 18 Klassen die Schule, doch für das Schuljahr 2023/24 wird mit etwa 420 Schülern gerechnet. Um Platz für den Neubau zu schaffen, wurden im April 2022 drei alte Klassenzimmer abgerissen. Seitdem ist mehr als die Hälfte des Schulhofs abgesperrt, was den Schülern weniger Freifläche lässt.
Der neue L-förmige Anbau wird eine Fläche von 610 Quadratmetern umfassen und eine Mensa, eine Küche, Sanitäranlagen, Beratungsräume sowie ein Büro beherbergen. Das Gebäude entsteht in hochgradig vorgefertigter, energieeffizienter Holzrahmenbauweise und erhält ein extensiv begrüntes Dach. Der Rohbau soll bis August 2023 fertiggestellt sein, während die vollständige Fertigstellung bereits im Februar 2024 erfolgen könnte.
Ursprünglich war die Fertigstellung für den Sommer 2023 geplant, doch durch eine überarbeitete Ausschreibung kam es zu Verzögerungen. Die Stadt Offenbach hat nun die vollständigen 8,41 Millionen Euro investiert, um sicherzustellen, dass die Schule Ganztagsbetreuung und einen fünfzügigen Klassenbetrieb anbieten kann.
Nach Abschluss der Arbeiten wird der Neubau die Überbelegung verringern und moderne Räumlichkeiten für die Schüler bereitstellen. Zudem wird der Schulhof, der seit Baubeginn teilweise gesperrt ist, wieder vollständig zugänglich sein. Das Projekt stellt einen bedeutenden Fortschritt für die wachsende Schulgemeinschaft dar.
