06 May 2026, 06:37

Hugo Boss kämpft mit Umsatzeinbruch und setzt auf neue Strategie bis 2027

Line graph illustrating the extent of global economic losses with corresponding revenue loss data.

Hugo Boss kämpft mit Umsatzeinbruch und setzt auf neue Strategie bis 2027

Hugo Boss meldet deutlichen Umsatzrückgang im ersten Quartal 2023

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Der Modekonzern Hugo Boss verzeichnete im ersten Quartal 2023 einen spürbaren Rückgang der Verkäufe. Die Umsätze sanken um 6 Prozent auf 905 Millionen Euro. Sowohl die Marke Boss als auch die Linie Hugo verbuchten Verluste, wobei letztere besonders stark einbrach.

In fast allen Regionen gingen die Erlöse zurück. In Europa, dem Nahen Osten und Afrika fielen die Umsätze um 8 Prozent. Auch in den Amerikas gab es ein Minus von 5 Prozent, sodass die Verkäufe dort auf 188 Millionen Euro sanken. Lediglich die Region Asien-Pazifik verzeichnete ein leichtes Plus von 1 Prozent auf 123 Millionen Euro.

Die Marke Boss verlor 3 Prozent an Umsatz, während die Hugo-Linie mit einem Einbruch von 21 Prozent deutlich schlechter abschnitt. Auch der operative Gewinn litt: Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) ging um 42 Prozent auf 35 Millionen Euro zurück. Für das gesamte Jahr 2023 rechnet Hugo Boss mit einem weiteren Rückgang der Umsätze – im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich.

Um die Wende zu schaffen, setzt das Unternehmen auf die neue Strategie „Claim 5 Touchdown“. Damit will Hugo Boss frühestens ab 2027 wieder zu Wachstum zurückkehren. Ein zentraler Baustein ist die neu aufgestellte Damenmode-Kollektion, die im November 2023 unter der Leitung von Kerstin Dorst auf den Markt kommt.

Die kommenden Monate werden für Hugo Boss herausfordernd: Weitere Umsatzrückgänge stehen bevor. Die Erholung hängt maßgeblich von der „Claim 5 Touchdown“-Strategie und dem Erfolg der überarbeiteten Damenlinie ab. Mit einem erneuten Wachstum wird jedoch frühestens ab 2027 gerechnet.

Quelle