Hessens Kommunen akzeptieren Bundeswehr-Ausbau trotz lokaler Einschränkungen

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Ein Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer KriegsSzene mit Text darüber.Admin User

Verständnis für mehr Platz für die Bundeswehr an vielen Orten - Hessens Kommunen akzeptieren Bundeswehr-Ausbau trotz lokaler Einschränkungen

Lokale Verantwortungsträger in ganz Hessen haben die Entscheidung der Bundeswehr, die zivile Nutzung ehemaliger Militärstandorte einzustellen, mit breitem Verständnis aufgenommen. Der Schritt erfolgt im Rahmen der Bestrebungen der deutschen Streitkräfte, ihre Infrastruktur angesichts der anhaltenden globalen Spannungen auszubauen. Viele Bürgermeister und Beamte betrachten die Maßnahme als notwendig – vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage.

In Hanau erkannte Oberbürgermeister Claus Kaminsky die Notwendigkeit der Erweiterung der Bundeswehr an, auch wenn dadurch zivile Aktivitäten auf einem ehemaligen Militärgelände in seiner Stadt beeinträchtigt werden. Seine Kollegin in Neuental, Bürgermeisterin Sandra Bischoff, unterstützte die Entscheidung offen und verwies dabei auf Russlands Krieg gegen die Ukraine als zentralen Grund für den Kurswechsel in der Sicherheitspolitik.

Otmar Bonacker, Erster Stadtrat von Stadtallendorf, betonte die Bedeutung einer Stärkung der Bundeswehr – sowohl im Personal- als auch im Infrastrukturbereich. Unterdessen reagierten in Darmstadt Oberbürgermeister Hanno Benz und der Planungsdezernent Michael Kolmer auf die Ankündigung ohne Überraschung, angesichts der größeren Sicherheitsherausforderungen, vor denen Europa steht.

Hessens Innen- und Heimatschutzminister Roman Poseck (CDU) unterstrich die Dringlichkeit des Ausbaus vor dem Hintergrund globaler Krisen. Gleichzeitig hob er die Wichtigkeit hervor, im Dialog mit den Kommunen zu bleiben und deren Belange im Prozess zu berücksichtigen. In Wetzlar bleiben die betroffenen Liegenschaften vorerst im Besitz der Bundeswehr, wobei für die Stadt keine unmittelbaren Einschränkungen zu erwarten sind, da die Flächen derzeit an Dritte verpachtet sind.

Die Aussetzung der zivilen Nutzung an diesen Standorten ist Teil umfassender Bemühungen, die militärische Einsatzbereitschaft Deutschlands zu stärken. Zwar könnten sich durch die Änderungen lokale Gegebenheiten verschieben, doch signalisierten die Verantwortlichen bereits ihre Kooperationsbereitschaft mit den Plänen der Bundeswehr. Nun rückt in den Fokus, wie die Erweiterung in Abstimmung mit den betroffenen Kommunen umgesetzt wird.

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