Hessens Einzelhandel hofft auf Valentinstag und Karneval trotz sinkender Umsätze
Klaas LübsHandel erwartet 100 Millionen Euro Umsatz durch Feiertage - Hessens Einzelhandel hofft auf Valentinstag und Karneval trotz sinkender Umsätze
Einzelhändler in Hessen bereiten sich auf ein reges Valentins- und Karnevalsgeschäft vor
Der Handelsverband Hessen prognostiziert für den Valentinstag und die Karnevalszeit Umsätze von rund 1 Million Euro. Doch im Vergleich zum Vorjahr wird mit einem Rückgang von acht Prozent gerechnet, da Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin sparsam mit ihrem Geld umgehen.
Der Verband vertritt etwa 7.200 Unternehmen mit rund 200.000 Beschäftigten in der Region.
Der Valentinstag hat sich längst nicht mehr nur auf verliebte Paare beschränkt – immer mehr Freundschaften und Familien tauschen an diesem Tag Geschenke aus. Beliebte Kaufartikel sind Blumen, Pralinen, Schmuck, Kosmetik und Dekorationsgegenstände.
Auch der Karneval beflügelt die Umsätze, insbesondere mit Kostümen, Bastelbedarf, Schminke und Süßigkeiten. Die Händler haben ihre Lager entsprechend für die Feierlichkeiten aufgefüllt.
Trotz der saisonalen Nachfrage warnt der Verband vor geringeren Einnahmen in diesem Jahr. Da die Kundschaft spart, wird mit einem Rückgang von acht Prozent im Vergleich zu 2023 gerechnet.
Die Zahlen stammen vom Handelsverband Hessen, der tausende Betriebe in der Region unterstützt – von kleinen Läden bis hin zu größeren Ketten, die alle unter den angespannten Haushaltsbudgets der Verbraucher leiden.
Die 1 Million Euro-Prognose unterstreicht die Bedeutung dieser Anlässe für den hessischen Einzelhandel. Angesichts der sinkenden Ausgaben müssen viele Unternehmen ihre Erwartungen jedoch anpassen. Der Verband beobachtet die Entwicklung weiterhin genau, während die Saison voranschreitet.
Hessischer Handel korrigiert Umsatzprognose: 100 Millionen Euro für Valentinstag und Karneval erwartet
Der Handelsverband Hessen hat seine Prognose für die Umsätze an Valentinstag und Karneval 2026 auf 100 Millionen Euro korrigiert, basierend auf einer repräsentativen Umfrage unter 500 Teilnehmern. Wichtige Details sind:
- 20% der Verbraucher planen Einkäufe für die Doppel-Feiertagszeit.
- Vizepräsidentin Tatjana Steinbrenner merkte an: "Der Valentinstag richtet sich längst nicht mehr nur an Paare. Auch Freundinnen, Freunde und Familienmitglieder rücken stärker in den Fokus."
- Die Erwartung eines 8%igen Umsatzrückgangs bleibt aufgrund vorsichtiger Verbraucherausgaben unverändert.






