Hessen ehrt vorbildliche Inklusionsarbeit bei Polizei und Behörden
Hessen ehrt vorbildliche Inklusionsarbeit bei Polizei und Behörden
Vorzeige-Inklusionsarbeit: Best-Practice-Preis verliehen
„Beide Behörden zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial Inklusion entfalten kann – und setzen damit Maßstäbe für andere.“Roman Poseck
Veröffentlichungsdatum: 3. Dezember 2025, 13:34 Uhr
Schlagwörter: Lebensstil, Wirtschaft, Bildung & Persönlichkeitsentwicklung, Sport
Zwei hessische Behörden wurden für ihr herausragendes Engagement bei der Förderung von Mitarbeiter:innen mit Behinderungen ausgezeichnet. Das Regierungspräsidium Hessen und das Polizeipräsidium Nordhessen erhielten Preise für ihre vorbildliche Inklusionsarbeit. Ihre Projekte beweisen, wie gezielte Maßnahmen und Empathie nachhaltige Beschäftigungschancen schaffen können.
Die im Jahr 2025 vergebenen Auszeichnungen knüpfen an eine Vereinbarung aus dem Jahr 2023 an, mit der das Hessische Innenministerium die Arbeitsplatzinklusion in seinem Zuständigkeitsbereich stärken wollte.
Im Mai 2023 hatte das Ministerium eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, um die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Die Regelung galt für alle nachgeordneten Behörden und legte klare Ziele fest – von barrierefreien Arbeitsplätzen bis zu flexiblen Arbeitsmodellen. Zu den zentralen Maßnahmen zählten Schulungen für Führungskräfte, individuelle Berufsbegleitungen sowie bauliche Anpassungen.
Das Regierungspräsidium Hessen beschäftigt derzeit 160 schwerbehinderte Menschen – das entspricht einem Anteil von 8,72 Prozent der Belegschaft. Zu den Initiativen zählen Kooperationen mit Werkstätten für behinderte Menschen sowie die Teilnahme am DUOday, einem Programm, das Arbeitssuchende mit Behinderungen und Arbeitgeber:innen für Praktika zusammenbringt. Für dieses Engagement erhielt die Behörde ein Preisgeld von 3.000 Euro.
Beim Polizeipräsidium Nordhessen arbeiten rund 850 Beschäftigte mit anerkanntem Schwerbehindertenstatus oder gleichgestellten Einschränkungen. Besonders gewürdigt wurde die Behörde für ihre erfolgreiche Ausbildung eines jungen Mannes mit neurokognitiven Beeinträchtigungen – ein Beleg dafür, dass inklusive Berufsausbildungen mit der richtigen Unterstützung gelingen. Beide Einrichtungen wurden als Preisträger 2025 für ihr außergewöhnliches Integrationsengagement ausgewählt.
Die hessische Landesregierung fördert die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen bereits seit Langem – etwa durch die Richtlinien von 2020, die staatliche Behörden verpflichten, eine Mindestensquote von 6 Prozent schwerbehinderter Beschäftigter einzuhalten. Finanzielle Anreize wie das HePAS-Programm motivieren Arbeitgeber:innen zusätzlich, Menschen mit Behinderungen einzustellen und langfristig zu halten.
Die Auszeichnungen bestätigen: Strukturierte Unterstützung und Arbeitsplatzanpassungen wirken. Das Regierungspräsidium Hessen und das Polizeipräsidium Nordhessen dienen nun als Vorbild für andere öffentliche Arbeitgeber. Ihr Erfolg steht im Einklang mit den landesweiten Zielen, die Arbeitslosigkeit unter Menschen mit Behinderungen zu senken und nachhaltige Inklusion zu fördern.
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