Hessen ehrt 80.000 Helden des Brand- und Katastrophenschutzes mit neuen Investitionen
Klaas LübsHessen ehrt 80.000 Helden des Brand- und Katastrophenschutzes mit neuen Investitionen
Hessen ehrt 80.000 ehrenamtliche Kräfte im Brand- und Katastrophenschutz
Zum jährlichen "Tag des Ehrenamts" hat Hessen seine rund 80.000 freiwilligen Helferinnen und Helfer im Brand- und Katastrophenschutz gewürdigt. Bei der Veranstaltung stand ihr Engagement im Mittelpunkt: Ausgezeichnet wurden Einzelpersonen, Unternehmen und Teams für herausragende Leistungen. Gleichzeitig bekräftigten Landesvertreter ihre Pläne, die Unterstützung für diese unverzichtbaren Kräfte weiter auszubauen.
Innenminister Roman Poseck lobte die Ehrenamtlichen und bezeichnete Begegnungen mit ihnen als einige der prägendsten Momente seit seinem Amtsantritt vor eineinhalb Jahren. Er betonte, wie wichtig ihre Arbeit sei – oft geleistet neben einem Vollzeitjob und familiären Verpflichtungen.
Das Land zeichnete 34 Einsatzkräfte mit der "Einsatzmedaille Ausland" für ihren Beitrag zum EU-Verfahren "Pre-Positioning" im Zivilschutz aus. Darüber hinaus erhielten fünf Personen den "Hessischen Bevölkerungsschutzpreis" für ihre außergewöhnlichen Verdienste. Sieben Unternehmen wurden zudem mit dem "Arbeitgeberpreis" für ihre Förderung des Ehrenamts ausgezeichnet.
In den vergangenen zehn Jahren hat Hessen rund 200 Millionen Euro in Ausstattung und Infrastruktur für Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten investiert. Für 2025 sind weitere Mittel vorgesehen, um sicherzustellen, dass die Teams über die notwendigen Ressourcen verfügen. Die Landesregierung will die Rahmenbedingungen durch moderne Technik, klarere Strukturen und eine stärkere Kultur der Wertschätzung verbessern.
Die Auszeichnungen und die laufenden Investitionen unterstreichen Hessens Verpflichtung gegenüber seinen ehrenamtlichen Kräften. Mit kontinuierlicher finanzieller Förderung und öffentlicher Anerkennung soll sichergestellt werden, dass die Einheiten gut aufgestellt und einsatzbereit bleiben. Ihr Beitrag bleibt für die öffentliche Sicherheit und die Notfallvorsorge unverzichtbar.