Heidenheims Abstiegsangst wächst nach 13 Spielen ohne Sieg in der Bundesliga
Carina KrauseHeidenheim Frustration Nach Abseits-Pech: 'Wahnsinn' und 'Blödsinn' - Heidenheims Abstiegsangst wächst nach 13 Spielen ohne Sieg in der Bundesliga
1. FC Heidenheims Krise vertieft sich nach weiterer enttäuschender Bundesliga-Leistung
Die Mannschaft verpasste es, eine zahlenmäßige Überlegenheit auszunutzen, und liegt nun zehn Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück. Die anhaltenden Offensivprobleme und defensiven Schwächen haben sich auf eine Serie von 13 Spielen ohne Sieg ausgedehnt.
Heidenheim begann die Partie mit einer kompakten Defensivaufstellung, zeigte in der ersten Halbzeit aber kaum Präsenz im Angriff. Selbst nach der Roten Karte für Eintracht Frankfurts Kapitän gelang den Hausherren kaum ein gefährlicher Abschluss. Der beste Moment – ein Tor von Sirlord Conteh – wurde wegen eines hauchdünnen Abseits aberkannt und löste Frustration aus.
Conteh kritisierte später das halbautomatische Abseitssystem und bezeichnete es als "kein Fußball mehr". Trainer Frank Schmidt nannte die Entscheidung "Wahnsinn", verteidigte jedoch die technische Genauigkeit. Größere Sorgen bereitet ihm jedoch die inkonsistente Abwehrleistung seines Teams, die maßgeblich zum Absturz in der Tabelle beigetragen hat.
Die Statistik zeichnet ein düsteres Bild: In den letzten fünf Ligaspielen erzielte Heidenheim nur fünf Tore, kassierte aber elf Gegentreffer. Drei dieser Partien endeten torlos – ohne einen Sieg, nur mit vier Niederlagen und einem Remis. Über die gesamte Saison hinweg (26 Spiele) gelangen lediglich 24 Tore, im Schnitt also eines pro Spiel. Die Unfähigkeit, Abwehrreihen zu durchbrechen oder Führung zu halten, hält die Mannschaft fest auf dem letzten Tabellenplatz verankert.
Das jüngste Ergebnis verlängert Heidenheims sieglose Serie auf 13 Spiele und rückt den Abstieg näher. Mit zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und keinerlei Besserung in der Offensive schwinden die Überlebenschancen zusehends. Die defensive Labilität und der Mangel an Durchschlagskraft untergraben weiterhin die Aussichten des Teams.