19 April 2026, 10:23

"Hast du gepupst?"-Tag: Wie ein Tabu zum weltweiten Kult wurde

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"Hast du gepupst?"-Tag: Wie ein Tabu zum weltweiten Kult wurde

Jedes Jahr am 5. Februar wird ein ungewöhnliches Fest begangen: der "Hast du gepupst?"-Tag. Die 2006 ins Leben gerufene Aktion fördert eine offene Diskussion über Furzen als natürliche Körperfunktion. Überraschenderweise verknüpfen sogar antike Mythen – wie eine Erzählung der Tatuyo aus Kolumbien – das Pupse mit der Entstehung von Ton selbst.

Der Feiertag geht auf Bastian Melnyk zurück, einen deutschen Illustrator und Karikaturisten. 2006 erklärte er den 5. Februar zum Tag, an dem man Furzen ohne Scham anerkennen und akzeptieren soll. Die Idee war simpel: Ein ganz normales menschliches Phänomen normalisieren.

Sogar Karrieren wurden vom Furzen inspiriert. Mr. Methane, ein britischer Künstler, machte sich als "professioneller Furzer" einen Namen und unterhielt sein Publikum mit seinem ungewöhnlichen Talent. In der Folklore hingegen erzählen die Tatuyo in Kolumbien eine Geschichte über den Ursprung des Tons. Laut der Ethnologin Elsa Gómez-Imbert beschreibt ihr Mythos einen Mann, der dem "Geist des Waldes" – einem Wesen ohne After – ein Loch bohrt. Das Ergebnis? Der erste Pups, aus dem der Ton entstand, den die Tatuyo für Töpferwaren und Kunst nutzen.

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Der "Hast du gepupst?"-Tag ist heute eine humorvolle Erinnerung an eine universelle menschliche Eigenschaft. Von antiken Mythen bis zu modernen Künstlern hat das Furzen seine Spuren in der Kultur hinterlassen. Die Feier findet jedes Jahr statt und verbindet Humor mit einer klaren Botschaft: Es ist natürlich – und das ist auch in Ordnung.

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