Hanauer Reservisten liefern 100. Hilfsgüter-Transport in die kriegsgebeutelte Ukraine
Hanauer Reservisten liefern 100. Hilfsgüter-Transport in die kriegsgebeutelte Ukraine
„Gemeinsames Handeln in schwierigen Zeiten“
Hanauer Stadträtin Hemsley dankt Reservistenkameradschaft für unermüdlichen Ukraine-Einsatz
Die Reservistenkameradschaft Hanau hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Mit ihrer 100. Hilfsmission in die Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs hat die Gruppe lebenswichtige Güter an die von der Kriegs betroffene Bevölkerung geliefert. Ihr aktueller Fokus liegt nun auf Kindern, die im Konflikt ihren Vater verloren haben.
Schon die 100. Mission selbst war mit ernsten Herausforderungen konfrontiert – von technischen Problemen bis hin zu einem nahen russischen Luftangriff. Diese Vorfälle unterstreichen die anhaltenden Gefahren für die Freiwilligen und die dringende Notwendigkeit weiterer Unterstützung.
Die Stadt Hanau spielt dabei eine zentrale Rolle. Die lokalen Behörden pflegen enge Beziehungen zu Moldawien, einer ukrainischen Stadt, die besonders schwer unter dem Krieg leidet. Als Anerkennung für Hanaus Engagement sandte der Bürgermeister von Moldawien einen Dankesbrief und lud die Stadträtin Isabelle Hemsley zu einem Besuch ein.
Hemsley dankte öffentlich der Reservistenkameradschaft für ihren unermüdlichen Einsatz. Seit zwei Jahren bringen deren Konvois dringend benötigte Hilfsgüter – von medizinischer Ausstattung bis zu Lebensmitteln – in die Ukraine.
Am 19. November 2025 traf Witalij Lukow, erster Stellvertreter des Mykolajiwer Bürgermeisters, in Berlin mit Vertretern der Hauptstadt zusammen, um über weitere Solidaritätsmaßnahmen zu sprechen. Zwar wurde Hanau in dem Gespräch nicht direkt erwähnt, doch zeigt das Treffen die wachsende Vernetzung zwischen deutschen und ukrainischen Städten.
Mit Blick auf die Zukunft wird sich die Weihnachtsaktion 2025 der Kameradschaft gezielt an Kriegswaisen richten. Die Initiative soll sowohl materielle als auch emotionale Unterstützung während der Feiertage bieten.
Die 100. Mission markiert einen wichtigen Erfolg für die Hanauer Reservisten – doch die Risiken für die Helfer bleiben hoch. Die fortlaufende Partnerschaft mit Moldawien und die geplante Weihnachtshilfe belegen Hanaus langfristiges Engagement. Die Stadt stärkt damit nicht nur die deutsch-ukrainischen Beziehungen, sondern leistet konkrete Hilfe dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
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