GWW setzt auf Mieterstrom: 150 neue Solaranlagen bis 2026 geplant
Helga MüllerGWW setzt auf Mieterstrom: 150 neue Solaranlagen bis 2026 geplant
GWW Wiesbadener Wohnbaugesellschaft mbH erweitert Energie-Programm, um Mieter mit günstigem Ökostrom zu versorgen
Bis 2026 plant das Unternehmen, rund 150 neue Photovoltaikanlagen zu seinen bestehenden 50 Anlagen hinzuzufügen. Ziel ist es, die Bewohner direkt mit vor Ort erzeugtem Solarenergie zu beliefern – statt den Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen.
Die Wohnungsbaugesellschaft hat bereits eine Tochtergesellschaft gegründet, die GWW Immo Service GmbH, die sich um die neuen Mieterenergiemodelle kümmert. Das spezialisierte Unternehmen übernimmt die Versorgung mit lokal erzeugter Energie, die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen sowie den Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Zudem ist es für die technische Planung zuständig und stellt sicher, dass alle Abläufe den rechtlichen Vorgaben entsprechen.
Thomas Keller, Geschäftsführer der GWW, betonte die wirtschaftlichen Vorteile des Projekts: "Lokal produzierter Solarenergie bietet stabile Preise und langfristige Einsparungen für die Mieter." Dr. Patricia Becher, Wiesbadens Dezernentin für Soziales und Vorsitzende des GWW-Aufsichtsrats, ergänzte, dass bezahlbares Wohnen mit planbaren Energiekosten und Klimaschutz einhergehen müsse.
Der Ausbau knüpft an die bestehende Solarenergiekapazität der GWW an. Statt Überschussstrom ins Netz abzugeben, wird der neu erzeugte Strom vorrangig vor Ort genutzt. Dies entlastet das lokale Energienetz und reduziert gleichzeitig CO₂-Emissionen.
Mit der Installation von 150 weiteren Solaranlagen werden Mieterenergiemodelle flächendeckend in den GWW-Beständen verfügbar. Die Bewohner profitieren von sauberer und günstigerer Energie, während der Wohnungsanbieter seine Nachhaltigkeitsziele weiter vorantreibt. Die Fertigstellung des Projekts ist für 2026 geplant.






