Grundsicherungsgesetz 2026: Strengere Regeln ersetzen das Bürgergeld und erhöhen den Druck auf Mieter
Grundsicherungsgesetz 2026: Strengere Regeln ersetzen das Bürgergeld und erhöhen den Druck auf Mieter
Deutschlands Sozialsystem steht 2026 vor einem grundlegenden Umbau. Das bisherige Bürgergeld wird durch ein neues Grundsicherungsgesetz abgelöst, das strengere Regeln bei Wohnkosten und Arbeitsvermittlung vorsieht. Behörden begründen die Reform mit dem Ziel, "Solidarität und Eigenverantwortung neu auszubalancieren" und das System "gerechter und zukunftsfest" zu gestalten.
Nach dem neuen Gesetz müssen Bezieher von Sozialleistungen mit schärferen Kontrollen bei den Wohnkosten rechnen. Wer als zu hoch eingestufte Mieten zahlt, muss künftig nachweisen, dass er Maßnahmen zur Kostensenkung eingeleitet hat – andernfalls drohen Sanktionen. Die bisherige Übergangsfrist für Anpassungen entfällt, was bedeutet, dass Betroffene sofort handeln müssen.
Empfänger sind verpflichtet, ihren Vermieter zu informieren, wenn die Miete lokale Richtwerte überschreitet, und offiziell Widerspruch einzulegen. Bei Nichteinhaltung können Strafen verhängt werden, bis hin zum vollständigen Entzug der Wohnkostenübernahme für diejenigen, die sich weigern. Das Bundesarbeitsministerium wird über die Jobcenter individuelle Unterstützung und Vermittlungsangebote bereitstellen. Experten warnen jedoch, dass die Neuregelungen besonders in angespannten Wohnungsmärkten zusätzlichen Druck erzeugen könnten. Der Sozialrechtsexperte Utz Anhalt äußerte Bedenken hinsichtlich der Belastung für einkommensschwache Haushalte. Gleichzeitig könnten bis zu 1,2 Millionen weitere Haushalte Anspruch auf Wohngeld erhalten, da einige aus dem Bürgergeld-Bezug herausfallen. Eine volle Mietkostenübernahme gibt es künftig nur noch, wenn die Ausgaben nach den neuen Vorschriften als "angemessen" gelten.
Die Reformen markieren einen Kurswechsel hin zu strengerer Kontrolle und sofortiger Pflichtenerfüllung für Leistungsbezieher. Da Jobcenter künftig stärker in Mietverhandlungen eingebunden werden und bei Verstößen Sanktionen drohen, verlangt das System von den Betroffenen schnelleres Handeln. Die vollständigen Auswirkungen auf die Haushalte werden sich zeigen, sobald das neue Gesetz 2026 in Kraft tritt.
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