10 March 2026, 10:22

Großrazzia in Hessen: Neun Festnahmen wegen illegaler Beschäftigung und Sozialbetrugs

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer Fabrik mit Rauch, der aus ihren Schornsteinen austritt, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Pflanzen, Gras und einem Zaun, mit der Beschriftung "New York State Penitentiary" unten.

Großrazzia in Hessen: Neun Festnahmen wegen illegaler Beschäftigung und Sozialbetrugs

Großaktion gegen illegale Beschäftigung in Hessen

In einer groß angelegten Aktion ist die hessische Zollverwaltung gegen illegale Beschäftigung vorgegangen. Über 80 Zollbeamte durchsuchten im Rahmen einer koordinierten Operation 38 Restaurants, Pensionen und Imbisse. Neun Männer wurden festgenommen, weil sie ohne die erforderlichen Genehmigungen arbeiteten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Hauptzollamt Gießen leitete die bundesweit abgestimmte Aktion, die sich auf Nord-, Ost- und Mittelhessen konzentrierte. Die Einsatzteams prüften rund 130 Beschäftigungsunterlagen in vier Regionen: Gießen, Limburg, Wetterau; Kassel, Waldeck-Frankenberg; Fulda, Vogelsberg sowie Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder. Unterstützt wurden die Kontrollen von örtlichen Finanzämtern und Ermittlern.

Bei den Überprüfungen deckten die Beamten zahlreiche Verstöße auf. In Gießen arbeiteten ein Pakistani und ein Inder ohne gültige Papiere in Küchen. Im Kreis Limburg-Weilburg trafen die Ermittler auf zwei Albaner in derselben Situation. In Friedberg wurde ein weiterer Pakistani unter ähnlichen Umständen festgenommen. Bei Kassel wurden ein Türke, ein Inder und ein Pakistani bei illegaler Beschäftigung ertappt.

Neben der Schwarzarbeit stießen die Prüfer auf Verdachtsfälle von Mindestlohn-Unterschreitung, fehlende Meldungen zur Sozialversicherung sowie Hinweise auf Betrug. Gegen die Festgenommenen wurden inzwischen Strafverfahren eingeleitet.

Die Aktion führte zu neun Festnahmen und laufenden Ermittlungsverfahren. Die Behörden bestätigten, dass allen neun Männern sowohl Arbeits- als auch Aufenthaltserlaubnisse fehlten. Weitere Untersuchungen zu Lohnbetrug und Sozialversicherungsverstößen stehen noch aus.

Quelle