Gewalt im Jugendfußball: Zwei U19-Spiele eskalieren am Wochenende
Gewaltszenen bei A-Junior-Kreisliga-Spielen - Gewalt im Jugendfußball: Zwei U19-Spiele eskalieren am Wochenende
Zwei Fußballspiele der U19 in Deutschland sind am Wochenende in Gewalt umgeschlagen. Bei zwei getrennten Vorfällen kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Spielern und Zuschauern, die das Eingreifen von Verantwortlichen erforderten. Ein Spiel wurde abgebrochen, ein anderes nach den Tumulten fortgesetzt.
In Neu-Isenburg wurde eine Juniorenpartie gegen Mainflingen nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung abgesagt. Spieler und Fans gerieten auf dem Platz aneinander, woraufhin drei Körperverletzungsdelikte und 29 Beleidigungen angezeigt wurden. Die Eskalation war so heftig, dass die Offiziellen keine andere Wahl hatten, als die Begegnung abzubrechen.
In Hanau brach während des Spiels zwischen den Juniorenmannschaften von Klein-Auheim und Egelsbach eine Schlägerei zwischen zwei Akteuren aus. Der Angreifer wurde als Noah M. identifiziert, ein 16-jähriger Spieler aus Egelsbachs Jugendteam. Trotz der Prügelei wurde die Partie nach Wiederherstellung der Ordnung fortgesetzt. Noah M. war bereits am 3. Januar 2026 bei einer rechtsextremen Demonstration in Hanau festgenommen worden. Seine Beteiligung an der Wochenendgewalt im Fußball reiht sich damit in seine Vorgeschichte öffentlicher Konflikte ein.
Die Vorfälle werfen Fragen nach der Disziplin im Jugendfußball auf. Während ein Spiel vorzeitig endete, ging das andere trotz der Störungen weiter. Die Behörden prüfen nun die Geschehnisse, um über weitere Maßnahmen zu entscheiden.
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