Gesundheitsminister fordert stärkere Arzneimittellieferketten in Deutschland und Europa
Klaas LübsGesundheitsminister fordert stärkere Arzneimittellieferketten in Deutschland und Europa
Dr. Andreas Philippi, Gesundheitsminister von Niedersachsen und aktueller Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz (GMK), hat die Notwendigkeit robusterer Arzneimittellieferketten betont. Bei einem kürzlichen Besuch beim Generikahersteller TAD Pharma unterstrich er die Bedeutung der lokalen Produktion für eine zuverlässige Arzneimittelversorgung in Deutschland und Europa.
Während des Besuchs informierte sich Dr. Philippi über die Produktionsabläufe bei TAD Pharma, einem Unternehmen, das für den Ausbau seiner lokalen Arzneimittelherstellung bekannt ist. Er hob hervor, dass leistungsfähige Fertigungskapazitäten und gut abgestimmte Logistik entscheidend seien, um die Stabilität der Arzneimittelversorgung zu gewährleisten. Zudem forderte der Minister verstärkte Investitionen in deutsche und europäische Produktionsstandorte, um die Abhängigkeit von externen Lieferanten zu verringern.
Die GMK-Konferenz 2023 wird sich auf die Stärkung der Resilienz pharmazeutischer Lieferketten konzentrieren. Dr. Philippi hat strukturelle Verbesserungen zu einer zentralen Priorität erklärt, um eine robuste und qualitativ hochwertige Arzneimittelproduktion zu sichern. TAD Pharma wurde dabei als Vorbild genannt, wie lokale Fertigung die Versorgungssicherheit stärken kann.
Im Rahmen der Konferenz werden Lösungsansätze diskutiert, um die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten weiter zu erhöhen. Ziel ist ein System, das Störungen standhält und gleichzeitig eine kontinuierliche Arzneimittelverfügbarkeit für Patientinnen und Patienten garantiert.
Konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Produktionskapazitäten und zur besseren Koordination der Logistik stehen ebenfalls auf der Agenda. Durch eine geringere Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten streben Deutschland und Europa eine stabilere und eigenständigere Arzneimittelversorgung an. Der Erfolg von TAD Pharma zeigt dabei praktisch auf, wie lokale Expansion zu diesem Vorhaben beitragen kann.






