Gedenkfahrt in Wiesbaden fordert sichere Straßen für Radfahrer nach tödlichem Unfall
Helga MüllerGedenkfahrt in Wiesbaden fordert sichere Straßen für Radfahrer nach tödlichem Unfall
Gedenkveranstaltung für verstorbenen Radfahrer in Wiesbaden am 5. Oktober
Am 5. Oktober findet in Wiesbaden eine Gedenkveranstaltung für einen Radfahrer statt, der kürzlich bei einem Unfall ums Leben kam. Organisiert vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Wiesbaden/Rheingau-Taunus, soll die Kundgebung für mehr Verkehrssicherheit und eine bessere Radinfrastruktur werben. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, an einer Fahrraddemonstration und einer würdevollen Ehrung am Unfallort teilzunehmen.
Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof. Von dort aus startet eine demonstrative Fahrradfahrt zum Unfallort in Schierstein.
Vor Ort wird ein weißes „Geisterrad“ als dauerhaftes Mahnmal aufgestellt. Zudem werden Kerzen und Blumen niedergelegt, gefolgt von einer Schweigeminute. Die Organisatoren bitten die Teilnehmer, weiße oder helle Kleidung zu tragen, um Solidarität zu zeigen. Mit der Aktion unterstützt der ADFC die Vision Zero – das Ziel, keine Verkehrstoten mehr zu verzeichnen. Durch die Aufmerksamkeit für die Gefahren, denen Radfahrer ausgesetzt sind, will die Initiative sicherere Straßenverhältnisse und eine bessere Infrastruktur für alle erreichen.
Die Gedenkfeier dient sowohl als Ehrung des Verstorbenen als auch als Appell für Veränderung. Das Geisterrad und die öffentliche Demonstration sollen die Verkehrssicherheit weiterhin in den Fokus rücken. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind über den ADFC Wiesbaden/Rheingau-Taunus erhältlich.