GBO startet das größte Investitionsprogramm der letzten drei Jahrzehnte

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Ein gelbes Gebäude mit einem weißen Schild, auf dem "Metro" steht, über Geschäften im Erdgeschoss.Admin User

GBO startet das größte Investitionsprogramm der letzten drei Jahrzehnte

Die Offenbacher Gemeinnützige Baugesellschaft (GBO) hat ihr größtes Investitionsprogramm seit 30 Jahren vorgestellt. Das Unternehmen plant, in den nächsten fünf Jahren 150 Millionen Euro in Neubauten, energetische Sanierungen und Modernisierungen zu stecken. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau geförderter Wohnungen in mehreren Projekten der Stadt.

Eines der ersten Vorhaben startet 2023 in der Dr.-Rosa-Goldschmidt-Straße An den Eichen, wo 24 geförderte Wohnungen entstehen sollen. Parallel dazu sieht das Projekt Liebig-Carré vor, durch Nachverdichtung 15 weitere Sozialwohnungen zu schaffen – hier steht die Finanzierungszusage jedoch noch aus. Bei Bewilligung könnten die Arbeiten bis 2027 beginnen.

Das Quartier 4.0, das 67 generationenübergreifende Wohnungen sowie eine Kita umfasst, hat bereits eine vorläufige Landesförderung erhalten. Der Baubeginn ist für 2026 geplant. Im Stadtteil Neues Wohnen sollen in den kommenden Jahren 70 bis 80 neue Wohnungen entstehen, davon bis zu 18 weitere Einheiten im Franz-Liszt-Quartier II.

Die GBO prüft zudem Aufstockungen bestehender Gebäude. Geplant sind unter anderem 70 neue Wohnungen in der Schubertstraße sowie mindestens 15 zusätzliche Einheiten durch Dachaufbauten in der Konrad-Adenauer-Straße. Ein weiteres mögliches Projekt ist der Erwerb geförderter Wohnungen im Kaiserlei-Viertel, die von Frankfurts ABG entwickelt werden. Zwar gibt es noch keinen endgültigen Vertrag, doch eine Entscheidung wird voraussichtlich um 2027 fallen, sobald die Baukosten feststehen. Der Bund hat für diesen Kauf bereits 10 Millionen Euro bereitgestellt.

Insgesamt will die GBO rund 300 neue Wohnungen bauen, davon bis zu 115 geförderte. Das Unternehmen wird weiterhin Fördermittel beantragen, um seinen aktuellen Anteil von 43 Prozent Sozialwohnungen im Bestand zu halten oder auszubauen.

Das 150-Millionen-Programm bedeutet eine deutliche Erweiterung des Offenbacher Wohnungsmarkts. Mit mehreren Projekten in der Pipeline strebt die Stadt an, in den nächsten fünf Jahren sowohl freifinanzierten als auch geförderten Wohnraum auszubauen. Die genauen Zeitpläne einiger Vorhaben hängen jedoch noch von Förderzusagen und Baukostenanalysen ab.

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