Fulda testet als Vorreiter digitale Unternehmensgründung in nur 24 Stunden
Brunhilde JesselFulda testet als Vorreiter digitale Unternehmensgründung in nur 24 Stunden
Fulda als eine von neun Modellkommunen für vereinfachte Unternehmensgründung ausgewählt
Fulda wurde als einer von neun Pilotstandorten für ein neues Projekt ausgewählt, das die Gründung von Unternehmen erleichtern soll. Die Initiative mit dem Namen „Schnellere Gründung“ erprobt Wege, um die Existenzgründung schneller, unkomplizierter und vollständig digital zu gestalten. Lokale Verantwortliche erhoffen sich davon eine höhere Attraktivität der Region für Gründer:innen und weniger bürokratischen Aufwand.
An dem Vorhaben wirken die Bundesregierung, das Land Hessen und die Fuldaer Stadtverwaltung mit. Ziel ist es, ein System zu schaffen, in dem neue Unternehmen sich innerhalb von 24 Stunden online anmelden können. Verwaltungsabläufe sollen durch die digitale Bündelung von Dienstleistungen, eine effizientere Vernetzung von Registern und die einmalige Datenerfassung beschleunigt werden.
Fulda und die benachbarte Gemeinde Petersberg testen die neuen Verfahren als erste. Bei Erfolg könnte das Modell auf ganz Hessen und darüber hinaus ausgeweitet werden. Gleichzeitig soll das Projekt Bürokratie abbauen und Deutschland im Wettbewerb um Startup-Förderung wettbewerbsfähiger machen.
Die Stadtspitze sieht darin eine Chance, Fuldas Ruf als gründerfreundlicher Standort zu stärken. Die Erkenntnisse aus der Pilotphase sollen künftige Regelungen zur Unternehmensregistrierung im Land prägen.
Die Initiative „Schnellere Gründung“ setzt klare Ziele: ein vollständig digitalisierter Prozess, weniger Behördengänge und ein schnellerer Einstieg in die Selbstständigkeit. Fuldas Beteiligung unterstreicht seine Vorreiterrolle bei der Innovationsförderung in der Region. Die Ergebnisse werden zeigen, ob ähnliche Reformen bundesweit eingeführt werden.
