28 April 2026, 20:54

Freiwillige entlasten Landwirte im Südschwarzwald während der Weidesaison 2026

Schwarz-weiß-Foto von Kühen, die auf einer bewaldeten Fläche grasen, mit Text am unteren Rand.

Freiwillige entlasten Landwirte im Südschwarzwald während der Weidesaison 2026

Über 30 Freiwillige unterstützen Landwirte im Südschwarzwald während der Weidesaison 2026

Im Südschwarzwald haben sich mehr als 30 Freiwillige zusammengeschlossen, um Landwirte während der Weidesaison 2026 zu entlasten. Die Gruppe arbeitete auf zwei Projektbetrieben in Lenzkirch und Elzach-Yach mit und half bei wichtigen Aufgaben wie der Reparatur von Zäunen und dem Freischneiden von Bewuchs. Die Aktion war Teil einer breiter angelegten Initiative zum Schutz von Nutztieren und zur Stärkung der Verbindung zwischen Landwirtschaft und Gemeinschaft.

Die Freiwilligen kamen aus unterschiedlichen Bereichen – darunter Studierende und langjährige Aktivistinnen und Aktivisten. Das Interesse am Programm war groß, sodass die verfügbaren Plätze schnell vergeben waren. Ihre Arbeit konzentrierte sich darauf, Weideflächen vorzubereiten, indem sie Zäune instand setzten, übermäßigen Bewuchs zurückschnittten und Weidetore verstärkten.

Ziel der Initiative war es, die Belastung der Landwirtinnen und Landwirte zu verringern, die durch zusätzliche Schutzmaßnahmen seit der Rückkehr der Wölfe in die Region mehr Arbeit bewältigen müssen. Zwar ersetzte das Projekt keine professionelle Arbeitskraft, doch es unterstrich den Zusammenhalt in der Gemeinschaft und die Bedeutung traditioneller Weidewirtschaft.

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Neben den praktischen Tätigkeiten informierten sich die Teilnehmenden über die Überwachung von Wölfen und aktuelle Entwicklungen im Schwarzwald. Die Veranstaltung verband konkrete Hilfe mit Wissensvermittlung und förderte so ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen, vor denen die Landwirtinnen und Landwirte heute stehen.

Die Weidehilfe-Aktion bot den Betrieben direkte Unterstützung und sensibilisierte gleichzeitig für den Schutz von Nutztieren. Durch die Zusammenarbeit der vielfältigen Freiwilligengruppe wurden Gemeinschaftsgefühl und öffentliche Wertschätzung für die regionale Landwirtschaft gestärkt. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass das Engagement in den kommenden Weidesaisons weiterwächst.

Quelle