23 January 2026, 00:41

Freie Wähler Wiesbaden fordern gebührenfreie Bildung und Reaktivierung der Aartalbahn

Ein buntes Plakat mit einem blauen Hintergrund und gelben und weißen Buchstaben, die in fetter Schrift 'Gewinner' bilden, mit mehreren lachenden Menschen in der Mitte.

Freie Wähler Wiesbaden fordern gebührenfreie Bildung und Reaktivierung der Aartalbahn

Freie Wähler Wiesbaden startet Wahlkampf mit Fokus auf pragmatische Lösungen

Die Freien Wähler Wiesbaden (FREIE WÄHLER) haben ihren Wahlkampf für die Kommunalwahl mit einem klaren Schwerpunkt auf alltagstaugliche Lösungen eröffnet. Die Partei setzt sich für eine Politik ein, die bürgernahe Themen wie Wohnen, Verkehrsmeldungen, Bildung und öffentliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellt. Mit 74 Kandidat:innen im Rennen streben sie eine stärkere Vertretung im Stadtrat an.

Ihr Wahlprogramm unter dem Titel „Wiesbadens Zukunft ist Orange – Packen wir’s an für Wiesbaden“ enthält konkrete Vorschläge. Eine zentrale Forderung ist die gebührenfreie Bildung ab der Kita, die als Recht und nicht als Privileg verstanden werden soll. Zudem lehnen sie die geplante WDR Verkehr ab und fordern stattdessen die Reaktivierung der Aartalbahn als Regionalbahnstrecke.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Verkehr: Die Partei will die städtische Verkehrsverwaltung umstrukturieren und Staus reduzieren. Gleichzeitig soll die Innenstadt durch angepasste Parkregelungen und bessere Erreichbarkeit für Fußgänger:innen attraktiver werden, um den Einzelhandel zu stärken.

Neben dem Stadtrat stellen die Freien Wähler auch Bewerber:innen für die Ortsbeiräte und den Ausländerbeirat auf. Ihr Integrationskonzept setzt auf klare, für alle gültige Regeln. Anders als größere Parteien müssen sie keine Fünf-Prozent-Hürde überwinden – jede Stimme zählt direkt für ihre Vertretung.

Aktuell sind drei Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft Wiesbaden / Initiative Pro Auto im Stadtrat vertreten, die 2021 gewählt wurden. Diesmal geht die Partei mit einem breiten Programm an den Start, das Wohnen, Wirtschaft, Umwelt und Finanzen umfasst.

Die 74 Kandidat:innen kommen aus unterschiedlichen Berufsfeldern und spiegeln den Anspruch wider, eine breite Bürgerschaft zu repräsentieren. Sollten sie gewählt werden, könnten ihre Vorhaben den lokalen Verkehr, die Bildungspolitik und die Stadtentwicklung prägen. Entscheidend wird die Wahlbeteiligung sein – selbst ein kleiner Stimmenanteil könnte ihnen mehr Einfluss auf kommunale Entscheidungen sichern.