Fraport senkt CO₂-Ausstoß am Frankfurter Flughafen drastisch bis 2030
Carina KrauseFraport senkt CO₂-Ausstoß am Frankfurter Flughafen drastisch bis 2030
Fraport verschärft Klimaschutzmaßnahmen am Frankfurter Flughafen
Der Flughafenbetreiber Fraport hat seine Anstrengungen im Klimaschutz am Frankfurter Flughafen deutlich ausgeweitet. Das Unternehmen strebt nun an, die bodennahen Emissionen weit stärker zu reduzieren als ursprünglich geplant. Bis 2030 sollen die Betriebsaktivitäten nicht mehr als 50.000 Tonnen CO₂ pro Jahr ausstoßen.
2022 verursachten die bodenseitigen Aktivitäten am Frankfurter Flughafen noch rund 116.000 Tonnen CO₂. Ursprünglich war ein Zielwert von 75.000 Tonnen bis 2030 vorgesehen – dieser wurde nun nachgeschärft. Die Erreichung des neuen Ziels hängt von der Nutzung sauberer Energiequellen sowie der Modernisierung der Gebäudetechnik ab.
Fraports langfristige Ambitionen gehen jedoch über Frankfurt hinaus: Bis 2045 will das Unternehmen alle Flughäfen, an denen es mehrheitlich beteiligt ist, klimaneutral betreiben. Dazu zählen Standorte in Lima, Burgas, Varna, Ljubljana, Fortaleza, Porto Alegre sowie 14 griechische Flughäfen.
Das aktualisierte 2030-Ziel bedeutet eine deutlich stärkere Reduktion der Emissionen als bisher vorgesehen. Bei Erfolg werden die bodenseitigen Aktivitäten am Frankfurter Flughafen jährlich 66.000 Tonnen CO₂ weniger ausstoßen als noch 2022. Das übergeordnete Ziel bis 2045 umfasst sämtliche internationalen Flughafenbeteiligungen von Fraport.






