Frankfurts Bahnhofsviertel wird sicherer – Kriminalität sinkt nach neuem Sicherheitsplan
Klaas LübsRegierung: Kontrollen im Bahnhofsviertel zeigen Wirkung - Frankfurts Bahnhofsviertel wird sicherer – Kriminalität sinkt nach neuem Sicherheitsplan
Frankfurts Bahnhofsviertel verzeichnet spürbaren Rückgang der Kriminalität seit seid Start des neuen Sicherheitsplans im März 2025
Seit der Einführung eines umfassenden Sicherheitskonzepts durch die Landesregierung – mit mehr Polizeistreifen und KI-gestützter Überwachung – sind im Frankfurter Bahnhofsviertel messbare Erfolge zu verzeichnen. Bereits nach einem Jahr wird die Initiative von Behörden als Erfolg gewertet.
Das aus sieben Punkten bestehende Maßnahmenpaket sollte die langjährigen Probleme im als kriminalitätsbelastet geltenden Viertel angehen. Dazu zählen eine verstärkte Polizeipräsenz, häufigere Personenkontrollen und modernisierte Videoüberwachung. Seit Beginn der Umsetzung fanden über 800 Kontrollen statt.
Besonders deutlich ging die Zahl der Taschendiebstähle zurück: von etwa 800 Fällen auf weniger als 540. Auch Straßenraubdelikte nahmen ab – mit 73 weniger Straftaten sank die Gesamtzahl auf 198. Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) führte diese Rückgänge als Beleg für die Wirksamkeit des Plans an.
Neben repressiven Maßnahmen setzt die Strategie auf Prävention: Unterstützungsangebote für Obdachlose und Suchtkranke sollen Konflikte bereits im Vorfeld entschärfen. Allerdings liegen noch keine umfassenden Kriminalstatistiken vor, um die Entwicklung im Vergleich zu Vorjahren einordnen zu können.
Der Sicherheitskurs zeigt Wirkung – Diebstähle und Raubüberfälle im Bahnhofsviertel gehen zurück. Die Behörden werten die sinkenden Fallzahlen als Fortschritt. Nun geht es darum, die Maßnahmen beizubehalten und ihre langfristige Wirkung zu evaluieren.






