Frankfurter Buchmesse feiert Literatur mit Philippinen als Gastland und Friedenspreis
Helga MüllerDeutscher Buchpreis wird in Frankfurt am Main verliehen - Frankfurter Buchmesse feiert Literatur mit Philippinen als Gastland und Friedenspreis
Die Frankfurter Buchmesse startet diese Woche mit einer Mischung aus Fachveranstaltungen und öffentlichem Programm. Kulturminister Wolfram Weimer wird die Messe am Dienstag offiziell eröffnen. Im Laufe der Woche rückt dann die Philippinen als diesjähriges Gastland in den Mittelpunkt.
Zunächst sind ab Mittwoch Fachbesucher willkommen, bevor die Messe am Freitag für das allgemeine Publikum öffnet. Am Wochenende erreicht die Veranstaltung ihren Höhepunkt mit der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels.
Die Auszeichnung wird am Sonntag, dem 19. Oktober, in der historischen Paulskirche überreicht. Der Historiker Karl Schlögel, bekannt für seine Arbeiten zur osteuropäischen Geschichte, ist in diesem Jahr der Preisträger. Die Schriftstellerin Katja Petrowskaja wird die Laudatio zu seinen Ehren halten.
Mit der Friedenspreisverleihung findet die Buchmesse ihren feierlichen Abschluss. Die Ehrung Schlögels unterstreicht den Fokus der Veranstaltung auf Literatur, Kultur und internationalen Austausch. Die Teilnahme der Philippinen als Gastland verleiht dem diesjährigen Fernsehprogramm eine globale Dimension.