06 May 2026, 04:55

Frankfurt stiftet neuen Demokratiepreis für europäische Einheit

Alte 19. Jahrhundert-Karte von Europa mit politischen Grenzen, auf Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Frankfurt stiftet neuen Demokratiepreis für europäische Einheit

Neuer Preis für Demokratie und europäische Einheit startet in Frankfurt am Main

In Frankfurt am Main wird ein neuer Preis ins Leben gerufen, der Demokratie und die Einheit Europas ehrt: der Europäische Paulskirchenpreis für Demokratie. Damit sollen Personen oder Initiativen ausgezeichnet werden, die sich für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und ein vereintes Europa einsetzen. Die erste Verleihung ist für Mai 2026 geplant; der oder die Preisträger:in erhält ein Preisgeld von 50.000 Euro.

Der Name des Preises geht auf die historische Paulskirche in Frankfurt zurück – den Ort, an dem 1848 und 1849 die erste demokratisch gewählte deutsche Nationalversammlung tagte. Damals kämpfte die Frankfurter Nationalversammlung für Freiheit, Menschenrechte und Gleichheit – Werte, die der neue Preis heute bewahren und fördern will.

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Die Bewerbungsphase beginnt am 1. September und endet am 30. November. Vorschläge können auf Deutsch, Englisch oder Französisch eingereicht werden. Eine 12-köpfige Jury aus Politiker:innen, Wissenschaftler:innen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wird anschließend die Preisträger:in auswählen.

Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und steht in der Tradition der Debatten und des demokratischen Geistes der Revolution von 1848. Er würdigt Einzelpersonen oder Gruppen, die sich in herausragender Weise für demokratische Werte engagieren. Die erste Preisträger:in wird 2026 bekannt gegeben und erhält 50.000 Euro. Ziel der Auszeichnung ist es, das Erbe der 1848er-Revolution im heutigen Europa lebendig zu halten.

Quelle