Feuerwerksimporte in Deutschland boomen nach Pandemie-Tief mit Rekordwerten
Klaas LübsEinfuhr von Feuerwerkskörpern hat deutlich zugenommen - Feuerwerksimporte in Deutschland boomen nach Pandemie-Tief mit Rekordwerten
Deutschlands Feuerwerksimporte erholen sich kräftig nach pandemiebedingtem Einbruch
In den ersten neun Monaten dieses Jahres sind die Feuerwerksimporte nach Bundesländern im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2023 um 62,6 Prozent gestiegen. Damit liegt das Land deutlich über dem Niveau vor der Pandemie.
Während der Coronajahre waren die Einfuhren dramatisch eingebrochen, nachdem der Verkauf von Feuerwerkskörpern zu Silvester 2021 und 2022 verboten worden war. Dies führte zu einem deutlichen Rückgang der Lieferungen in diesen Jahren. Seit 2023 erholt sich der Markt jedoch stetig.
Allein von Januar bis September dieses Jahres importierte Deutschland über 42.400 Tonnen Feuerwerkskörper – ein Plus von 42,4 Prozent im Vergleich zu 2019. Damit hat sich der Markt vollständig von den pandemiebedingten Einbrüchen erholt. Dieser Trend entspricht dem Vorjahr, als die Importe zwar den Großteil des Jahres 2024 noch unter den Vorkrisenwerten lagen, im letzten Quartal jedoch stark anstiegen und einen neuen Rekord markierten.
China bleibt mit einem Anteil von 98 Prozent an den gesamten Feuerwerksimporten der mit Abstand wichtigste Lieferant Deutschlands. Diese starke Abhängigkeit von chinesischen Herstellern besteht seit zwei Jahrzehnten unverändert fort.
Die aktuellen Zahlen bestätigen, dass der deutsche Feuerwerksmarkt nicht nur wieder erstarkt ist, sondern die früheren Höchststände sogar übertrifft. Mit einem Zuwachs von über 40 Prozent im Vergleich zu 2019 zeigt die Branche keine Anzeichen einer Verlangsamung. China bleibt weiterhin der dominierende Lieferant und festigt seine langjährige Position als Hauptversorger des Landes.