20 December 2025, 02:39

Erster Besuch bei Lichtblick

Collage von Frauen und Hüten auf Papier mit Text unten.

Erster Besuch bei Lichtblick

Erstbesuch in Lichtblick

Neue kommunale Frauenbeauftragte Marisa Lang und Stadträtin Isabelle Hemsley besuchen soziale Einrichtungen

  1. November 2025

Stichworte: Frauengesundheit, Wohnen und Garten, Einkaufen, Sport

Hanaus neue kommunale Frauenbeauftragte, Marisa Lang, und Stadträtin Isabelle Hemsley haben kürzlich soziale Wohlfahrtseinrichtungen in der Stadt besucht. Der Besuch im Sommer 2022 diente dazu, Frauenbelange in den Fokus zu rücken und die Unterstützungsnetzwerke in Hanau zu stärken. Auf dem Programm standen dabei vor allem Institutionen, die benachteiligten Frauen und Familien Hilfe anbieten.

Die Tour begann mit Gesprächen im Frauenhaus Hanau, im Frauenzentrum Hanau sowie bei weiteren Organisationen wie Caritas, Diakonie und Pro Familia. Vertreterinnen lokaler Frauennetzwerke und Selbsthilfegruppen nahmen ebenfalls an den Diskussionen teil. Sowohl Lang als auch Hemsley betonten die Notwendigkeit, die Fähigkeiten und Leistungen von Frauen in Hanau sichtbarer zu machen.

In der Stiftung Lichtblick trafen sie auf Horst Rühl, Jörg Mair, Heike Zöppig und Annette Geier-Neugebauer. Rühl wies auf einen stetigen Anstieg der Zahl von Frauen hin, die in den vergangenen Jahren Hilfe in der Einrichtung gesucht hätten. Zöppig ergänzte, dass viele dieser Frauen Unterstützung bei Bewerbungen und der Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse benötigten. Mair hob die Rolle von Lichtblick in der Kampagne «Gewalt kommt mir nicht in die Tüte» hervor, die sich gegen Gewalt an Frauen engagiert. Den Abschluss des Besuchs bildete der Fokus auf die Initiative «Long-Life Food». Die Organisator:innen riefen zu Spenden von lang haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln auf, um bedürftige Menschen in der Stadt zu unterstützen.

Die Besichtigungstour unterstrich den wachsenden Bedarf an Frauenförderangeboten in Hanau. Die Gespräche von Lang und Hemsley mit lokalen Gruppen zielen darauf ab, den Zugang zu Ressourcen und Weiterbildungsmöglichkeiten zu verbessern. Gleichzeitig sollen die Bemühungen das Bewusstsein für laufende Kampagnen schärfen, die sich mit Armut und geschlechtsspezifischer Gewalt in der Gemeinschaft auseinandersetzen.