Equal Pay Day in Marburg: Warum Frauen 2024 noch immer 16 Prozent weniger verdienen
Helga MüllerEqual Pay Day in Marburg: Warum Frauen 2024 noch immer 16 Prozent weniger verdienen
Equal Pay Day wird in Marburg am Freitag, den 27. Februar, begangen – ein Datum, das auf die anhaltende Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Deutschland aufmerksam macht. Nach Angaben der Veranstalter arbeiten Frauen aufgrund des Verdienstunterschieds effektiv bis zu diesem Tag jedes Jahres unbezahlt.
Im Jahr 2024 verdienen Frauen in Deutschland im Schnitt 16 Prozent weniger als Männer. Das entspricht einem Stundenlohn, der um 4,10 Euro brutto niedriger ausfällt. Die Lücke beeinträchtigt nicht nur die Sparmöglichkeiten von Frauen, sondern schmälert auch ihre späteren Rentenansprüche.
Von 13 bis 15 Uhr wird in der Marktgasse in Marburg ein Informationsstand eingerichtet. Die Stadträtin Kirsten Dinnebier sowie Vertreterinnen lokaler Behörden werden vor Ort sein. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Gleichberechtigung am Arbeitsplatz, Initiativen für Lohngerechtigkeit und finanzielle Planung für Frauen.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der örtlichen Arbeitsagenturen und dem Zonta Club Marburg organisiert. Besucherinnen und Besucher erhalten Informationen zu Berufswahlmöglichkeiten und langfristiger finanzieller Absicherung von Frauen. Weitere Details gibt es auf der städtischen Website unter www.ourwebsite/equalpayday.
Die Lohnlücke bleibt ein zentrales Problem für die wirtschaftliche Sicherheit von Frauen. Der diesjährige Equal Pay Day soll das Bewusstsein schärfen und Lösungsansätze aufzeigen. Die Veranstalter rufen die Bevölkerung auf, teilzunehmen und die angebotenen Ressourcen zu nutzen.






