Episkopalkirche und deutsche Kirchen stärken ökumenische Zusammenarbeit in Frankfurt
Brunhilde JesselEpiskopalkirche und deutsche Kirchen stärken ökumenische Zusammenarbeit in Frankfurt
Die Reverend Kirsten Guidero, Beauftragte für ökumenische und interreligiöse Beziehungen der Episkopalkirche der USA, traf sich kürzlich in Frankfurt am Main mit ökumenischen Führungspersönlichkeiten. Das Treffen fand im Ökumenischen Zentrum statt und widmete sich gemeinsamen Herausforderungen für Kirchen in Europa und weltweit.
Im Rahmen der Gespräche stellte Guidero die laufenden ökumenischen Dialoge der Episkopalkirche vor. Sie verwies dabei auf Fortschritte hin zur vollen Kirchengemeinschaft mit der Methodistischen Kirche bis zum Jahr 2027. Die Episkopalkirche unterhält derzeit volle Kirchengemeinschaft mit acht weiteren Konfessionen.
Gastgeber der Veranstaltung war der Rat der Christlichen Kirchen in Deutschland, dem 25 Mitgliedskirchen angehören – darunter die Römisch-Katholische Kirche und die Evangelische Kirche in Deutschland. Die Arbeit des Rates konzentriert sich auf gemeinsames Zeugnis, Gerechtigkeit, Frieden, die Bewahrung der Schöpfung sowie die Unterstützung verfolgter Christen. Guidero zeigte besonderes Interesse an den Ressourcen des Rates für lokale Gemeinden und ökumenische Projekte.
Verena Hammes, die geschäftsführende Direktorin des Rates, begrüßte den internationalen Austausch. Sie äußerte vor allem Interesse daran, mehr über den Nationalen Kirchenrat der USA (National Council of Churches) zu erfahren. Erörtert wurden Möglichkeiten, wie die Episkopalkirche die ökumenische Zusammenarbeit in Deutschland stärken könnte. Guidero bekräftigte dabei ihre Unterstützung für die Charta Oecumenica, ein zentrales Dokument zur Förderung von Partnerschaften zwischen europäischen Kirchen.
Die Gespräche machten Potenziale für engere ökumenische Bindungen deutlich. Guideros Besuch unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen der Episkopalkirche und deutschen christlichen Organisationen. Gemeinsame Ziele wie Gerechtigkeit, Frieden und gegenseitige Unterstützung wurden als zentrale Schwerpunkte künftiger Bemühungen hervorgehoben.
