Dressurreiter Justin Verboomen setzt erfolgreiche Serie fort - Dressurreiter Justin Verboomen setzt erfolgreiche Serie fort
Dressurreiter Justin Verboomen setzt seine Erfolgssträhne fort
Dressurreiter Justin Verboomen setzt seine Erfolgssträhne fort
21. Dezember 2025, 13:08 Uhr
Der belgische Dressurreiter Justin Verboomen hat beim Top12-Freestyle-Grand-Prix in Frankfurt einen Rekordauftritt hingelegt. Mit einer Wertung von 91,195 Prozent erzielte er das beste Ergebnis seiner Karriere und krönte damit eine starke Saison 2025. Der Wettbewerb, der in diesem Jahr neu im Kalender stand, ersetzte das ehemalige Top10-Turnier in Stockholm.
Auch die deutsche Reiterin Isabell Werth kehrte nach einer Pause in den Wettkampfsport zurück und belegte in ihrem ersten Start seit dem Verlust ihres Lebenspartners Wolfgang Urban den dritten Platz.
Der Top12-Freestyle-Grand-Prix feierte in diesem Jahr seine Premiere in Frankfurt und vereinte die zwölf bestplatzierten Paare der Weltrangliste. Verboomen dominierte das Turnier und ritt sich mit seinem Pferd Zonik Plus mit 91,195 Prozent an die Spitze – ein Ergebnis, das seinen bisherigen Rekord überbot und die Saison auf einem Höhepunkt beendete.
Bereits im Vorfeld des Finales hatte Verboomen am Freitag den Grand Prix für sich entschieden. Mit 81,587 Prozent setzte er sich knapp gegen Werth durch, die 81,456 Prozent erreichte. Die Dänin Cathrine Laudrup-Dufour sicherte sich im Freestyle-Finale den zweiten Platz und reiht sich damit zwischen Verboomen und Werth ein.
Für Werth hatte der Wettbewerb eine besondere Bedeutung: Es war ihr erster Auftritt seit dem Tod ihres langjährigen Partners Wolfgang Urban. Mit ihrer Stute Wendy de Fontaine gelang ihr trotz der emotionalen Belastung ein Podestplatz.
Verboomens Sieg markierte nicht nur einen persönlichen Rekord, sondern bildete auch den Abschluss seiner erfolgreichen Saison 2025. Der Top12-Wettbewerb, nun fest in Frankfurt etabliert, wird künftig ein fester Bestandteil des Dressurkalenders bleiben. Werths Rückkehr in den Sport hingegen war ein bemerkenswerter Moment nach ihrer Wettkampfpause.