Die RAF zwischen Popkultur und Realität - Vorlesung an Point Alpha 4.12.25
Die RAF zwischen Popkultur und Realität - Vorlesung an Point Alpha 4.12.25
Die RAF zwischen Popkultur und Realität – Vortrag in Point Alpha am 4.12.25
Teaser: Hanns Martin Schleyer, Siegfried Buback, Jürgen Ponto, die „Landshut“ – diese Namen kennt jeder. Kaum etwas hielt die Bonner Republik so in Atem wie die Rote Armee Fraktion (RAF).
21. November 2025, 11:30 Uhr
Stichworte: Politik, Allgemeines, Kriminalität & Justiz
Am 4. Dezember 2025 findet im Haus auf der Grenze ein Abendvortrag über die Rote Armee Fraktion (RAF) statt. Die von der Stiftung Point Alpha veranstaltete Diskussion beleuchtet die gewalttätige Geschichte der Gruppe sowie ihre Rezeption in der Popkultur. Der Eintritt ist frei; um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Die RAF war eine linksextremistische Organisation, die in der alten Bundesrepublik durch Anschläge, Morde und Attentate Schrecken verbreitete. Über fast drei Jahrzehnte hinweg hinterließen ihre Taten zahlreiche Opfer und traumatisierte Überlebende. Viele Fälle – darunter die 1977 verübten Morde an dem Juristen Siegfried Buback, dem Bankier Jürgen Ponto und dem Industriellen Hanns Martin Schleyer – sind bis heute ungeklärt.
Referent des Abends ist der Historiker Robert Wolff, der die Entstehung, Ideologie und langfristigen Auswirkungen der RAF analysiert. Thematisiert werden auch die Verbindungen der Gruppe in die DDR, wohin mehrere Mitglieder in den 1980er-Jahren flohen. Regionale Bezüge im Rhein-Main-Gebiet und in Hessen umfassen die Entführung und Ermordung Schleyers 1977 in Köln, den Bombenanschlag auf das US-Armee-Hauptquartier 1981 in Offenbach sowie die Flucht der RAF-Mitglieds Birgit Hogefeld 1993 aus dem Gefängnis Weiterstadt bei Darmstadt.
Die Veranstaltung ist Teil des akademischen Seminars der Stiftung zum Thema „Die RAF: Terrorismus in Deutschland“ und wird in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt. Beginn ist um 19:30 Uhr bei geöffneten Türen ab 18:30 Uhr. Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter +49 6651 919030 anzumelden.
Ziel des Vortrags ist es, eine der gewalttätigsten extremistischen Gruppen Deutschlands zu beleuchten. Durch die Aufarbeitung ungelöster Verbrechen und des kulturellen Erbes der RAF soll das Bewusstsein für ihre bis heute nachwirkenden Folgen geschärft werden. Der kostenlose Zugang ermöglicht eine breite Teilhabe an der Diskussion.
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