01 May 2026, 12:29

DGB ruft zu Großkundgebung am 1. Mai 2026 in Wiesbaden auf

Plakat mit zwei Personen vor einer Bergkulisse mit der Aufschrift "Was unser Freihandel bedeutet - Britischer Granit Arbeiter - Die faire Lohnklausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

DGB ruft zu Großkundgebung am 1. Mai 2026 in Wiesbaden auf

DGB organisiert Kundgebung am 1. Mai 2026 in Wiesbaden

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) veranstaltet am 1. Mai 2026 eine Großkundgebung auf dem Wiesbadener Kranzplatz unter dem Motto "Unsere Jobs zuerst, eure Profite danach". Im Mittelpunkt stehen die wachsende wirtschaftliche Unsicherheit und die Sorgen der Beschäftigten in der Region.

Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr mit Reden von Gewerkschaftsvertreter:innen sowie einem Live-Auftritt der Band Fingerprint File. Besucher:innen können sich an Informationsständen schlaumachen, an familienfreundlichen Aktivitäten teilnehmen und kulinarische Angebote nutzen.

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Sascha Schmidt, Vorsitzender des DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus, fordert Arbeitgeber auf, stärker in Arbeitsplatzsicherheit zu investieren und mehr Verantwortung zu übernehmen. Der DGB betont, dass die Beschäftigten unverzichtbar für die Stabilität der Wirtschaft seien. Gleichzeitig äußert die Gewerkschaft Skepsis gegenüber den aktuellen Reformdebatten auf Bundesebene und warnt davor, den Sozialstaat als politisches Verhandlungsinstrument zu missbrauchen.

Ziel der Kundgebung ist es, deutlich zu machen, dass sich die Arbeitnehmer:innen wirtschaftliche Unsicherheit nicht als unvermeidbar hinnehmen wollen. Die Organisator:innen erwarten eine starke Beteiligung, um Forderungen nach fairen Arbeitsbedingungen und besseren Schutzrechten Nachdruck zu verleihen.

Die Veranstaltung soll Gewerkschaften, Familien und lokale Beschäftigte zusammenbringen, um für mehr wirtschaftliche Gerechtigkeit zu kämpfen. Mit Redebeiträgen, Musik und Gemeinschaftsaktionen will der DGB ein klares Signal an Arbeitgeber und Politiker:innen senden. Im Fokus stehen dabei weiterhin die Sorgen um Jobstabilität und die Notwendigkeit konkreter Maßnahmen.

Quelle