14 April 2026, 16:24

Deutsche lehnen Kürzungen bei der Krankenversicherung deutlich ab – Umfrage zeigt klare Haltung

Plakat mit dem Text "Beenden Sie den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Machen Sie niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließen Sie die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

Deutsche lehnen Kürzungen bei der Krankenversicherung deutlich ab – Umfrage zeigt klare Haltung

Eine neue Umfrage zeigt deutlichen Widerstand der Deutschen gegen mögliche Kürzungen bei den Leistungen der Krankenversicherung. Die von Insa im Auftrag der Bild am Sonntag durchgeführte Erhebung basiert auf den Antworten von 1.003 Befragten, die zwischen dem 26. und 27. März 2026 erhoben wurden. Die Mehrheit der Teilnehmer lehnte Änderungen ab, die zu höheren persönlichen Kosten oder einem geringeren Leistungsumfang führen würden.

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Die Ergebnisse zeigen, dass 39 Prozent der Befragten gegen jede Form von Leistungskürzungen im Gesundheitswesen sind. Nur ein kleiner Teil wäre bereit, mehr für die eigene Versorgung zu zahlen. Lediglich 8 Prozent würden höhere Versicherungsbeiträge akzeptieren, während 11 Prozent bereit wären, mehr Zuzahlungen für Medikamente und Krankenhausaufenthalte zu leisten.

Die Haltung zu konkreten Reformvorschlägen fällt unterschiedlich aus. Eine Minderheit von 14 Prozent spricht sich für die Wiedereinführung von Praxisgebühren bei Arztbesuchen aus. Gleichzeitig wären 31 Prozent dafür, das Überweisungszwang für Fachärzte abzuschaffen. Die Abschaffung der beitragsfreien Familienversicherung für Ehepartner stößt auf klare Ablehnung: 57 Prozent lehnen dies ab, nur 28 Prozent befürworten die Maßnahme. Ebenso würden nur 21 Prozent eine Reduzierung des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung hinnehmen.

Die Umfrage unterstreicht die grundsätzliche Zurückhaltung der Bevölkerung, höhere Kosten im Gesundheitsbereich zu tragen. Die meisten Befragten bevorzugen den Erhalt des aktuellen Leistungsniveaus statt Reformen, die die Belastung auf die Versicherten verlagern. Die Ergebnisse könnten die künftigen Debatten zur Gesundheitspolitik in Deutschland prägen.

Quelle