07 May 2026, 18:22

Deutsche Industrie übertrifft Erwartungen mit 5-Prozent-Plus bei Neuaufträgen im März 2024

Luftaufnahme eines großen Industriegebiets in Leipzig, Deutschland, beschriftet mit "Bell Europe", mit Gebäuden, Bäumen, Straßen und Strommästen.

Deutsche Industrie übertrifft Erwartungen mit 5-Prozent-Plus bei Neuaufträgen im März 2024

Deutschlands Industrie verzeichnet starken Anstieg der Neuaufträge im März 2024

Die deutsche Industrie hat im März 2024 einen deutlichen Anstieg der Neuaufträge verzeichnet. Mit einem Plus von 5,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat übertraf das Wachstum die Erwartungen von Analysten, die lediglich mit einem Zuwachs von 1,0 Prozent gerechnet hatten. Dies folgt auf eine stetige Steigerung der Nachfrage in den vergangenen zwei Monaten und deutet auf eine kräftige Erholung der Produktionsaktivität hin.

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Inlandsaufträge im März um 4,0 Prozent stiegen, während die Auslandsnachfrage sogar um 5,6 Prozent zunahm. Besonders viele Verträge kamen dabei aus dem Euroraum, weniger aus Ländern außerhalb der Währungsunion. Selbst ohne Großaufträge stieg die Nachfrage noch um 5,1 Prozent – der stärkste Anstieg seit Februar 2023.

Dieses Wachstum baut auf einem Zuwachs von 1,4 Prozent im Februar auf, der wiederum einem Anstieg von 3,5 Prozent im Januar folgte. Im Vergleich zum März 2023 lagen die Gesamtaufträge um 6,3 Prozent höher. Ein erheblicher Teil der Nachfrage entfiel auf elektrische Ausrüstungen, was die Gesamtleistung der Industrie zusätzlich stärkte.

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Trotz der positiven Entwicklung bleiben Sorgen über steigende Energiekosten bestehen. Der anhaltende Konflikt im Iran hat zu einem Preisschock auf den Energiemärkten geführt, der voraussichtlich schrittweise auch die Kosten für andere Güter in die Höhe treiben wird.

Die jüngsten Daten bestätigen eine deutliche Erholung des deutschen Industriesektors. Die Aufträge sind nun bereits drei Monate in Folge gestiegen, wobei die März-Werte die Prognosen übertrafen. Allerdings könnten die Auswirkungen der höheren Energiepreise in den kommenden Monaten eine Herausforderung für die Hersteller darstellen.

Quelle