Deutsche Bank und DWS bündeln Kräfte für Milliarden-Vermögen
Deutsche Bank und DWS bündeln Kräfte für Milliarden-Vermögen
Die Deutsche Bank vertieft ihre Partnerschaft mit dem Vermögensverwalter DWS, um das Diskretionäre Portfoliomanagement (DPM) auszubauen. Mit diesem Schritt soll das verwaltete DPM-Vermögen innerhalb von drei Jahren verdoppelt werden. Beide Unternehmen sehen in der Zusammenarbeit eine Möglichkeit, ihre Stärken zu bündeln und das Wachstum zu beschleunigen.
DWS, das 2007 als Ausgliederung der Deutschen Bank entstanden ist, bleibt ein zentraler Umsatzträger für die Finanzgruppe. Die Deutsche Bank hält weiterhin die Mehrheit an dem Unternehmen, das mittlerweile ein Vermögen von rund 1,085 Billionen Euro verwaltet.
Die neue Vereinbarung sieht vor, dass die Deutsche Bank stärker auf die institutionelle Anlageplattform und die Abwicklungsinfrastruktur von DWS für das DPM zurückgreift. Zwar verbleiben die Vermögenswerte in den individuellen Konten der Deutschen Bank, doch behält die Bank die Kontrolle über die Asset-Allokation, die Portfoliogestaltung und die Anlagestrategie.
Claudio de Sanctis, Leiter des Privatkundengeschäfts der Deutschen Bank, bezeichnete die Partnerschaft als "entscheidend für die Beschleunigung des Wachstums im Vermögensmanagement". DWS-Chef Stefan Hoops ergänzte, dass die engere Verzahnung zusätzlichen Mehrwert schaffen und die Ergebnisse für die Kunden verbessern werde.
Im Laufe der Zeit hat sich die Beziehung von einer reinen Produktlieferantenrolle der DWS hin zu einer integrierten Abwicklungsplattform entwickelt. Aktuelle Erweiterungen im Jahr 2026 haben diese Zusammenarbeit weiter gestärkt, insbesondere bei DPM-Mandaten.
Die Partnerschaft nutzt die skalierbare Infrastruktur von DWS in Kombination mit den Beratungsdienstleistungen der Deutschen Bank. Die Produktverantwortung und Markenführung bleiben bei der Deutschen Bank, während DWS institutionelle Anlageunterstützung bietet. Ziel ist es, die DPM-Volumina in den kommenden Jahren deutlich zu steigern.
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