Deutsche Bank übernimmt Sal. Oppenheim für eine Milliarde Euro
Die Deutsche Bank hat zugestimmt, die gesamte Sal. Oppenheim-Gruppe für eine Milliarde Euro zu übernehmen. Der am 28. Oktober 2009 unterzeichnete Deal markiert eine bedeutende Expansion für das deutsche Geldinstitut. Die Kanzlei Hengeler Mueller kümmert sich nun um die kartellrechtlichen Genehmigungen in der gesamten EU und darüber hinaus.
Die Übernahme umfasst alle zentralen Bereiche der Sal. Oppenheim-Gruppe, darunter Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A., Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA, die BHF-BANK AG sowie Sal. Oppenheim Private Equity Partners S.A. Vor der Übernahme hatte die Gruppe ihre Präsenz in Österreich deutlich ausgebaut.
Hengeler Mueller berät die Deutsche Bank bei der Einholung der behördlichen Freigaben. Genehmigungen der Wettbewerbsbehörden in der Europäischen Union und anderen Regionen sind erforderlich. Der Abschluss des Deals hängt von diesen kartellrechtlichen Prüfungen ab.
Mit dem Kauf für eine Milliarde Euro geht die Sal. Oppenheim-Gruppe vollständig in den Besitz der Deutschen Bank über. Die Transaktion steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der regulatorischen Zustimmung, bevor sie finalisiert werden kann. Bei einer Freigabe wird der Deal die Privat- und Firmenkundengeschäfte der Bank in Europa neu gestalten.
