Deutsche Bank übernimmt 180-Millionen-Kreditportfolio für Glasfaserprojekte von Triodos
Brunhilde JesselDeutsche Bank übernimmt 180-Millionen-Kreditportfolio für Glasfaserprojekte von Triodos
Die niederländische Ethikbank Triodos hat ein syndiziertes Kreditportfolio im Wert von 180 Millionen Euro an die Deutsche Bank verkauft. Das Portfolio konzentriert sich auf Glasfaser-Infrastrukturprojekte in Deutschland. Die Transaktion ist Teil der laufenden Abwicklung der Geschäftsaktivitäten der Triodos Bank in Deutschland.
Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines wettbewerbsorientierten Bieterverfahrens, an dem sich große internationale Investmentbanken beteiligten. Die Kanzlei Noerr beriet die Triodos Bank bei dem Geschäft.
Das Team von Noerr wurde von den in Frankfurt ansässigen Partnern Dominik Kloka und Holger Alfes geleitet. Die Gruppe umfasste Expertinnen und Experten aus den Bereichen Kapitalmärkte, Bank- und Finanzrecht, Unternehmens- und Kapitalmarktrecht, Mergers & Acquisitions, Steuerrecht, Finanzregulierung, Kartellrecht sowie Restrukturierung. Die Teammitglieder waren überwiegend in Frankfurt tätig, erhielten jedoch zusätzliche Unterstützung aus Hamburg und Dresden.
Noerr berät die Triodos Bank zudem bei der umfassenden Abwicklung ihrer deutschen Geschäftsaktivitäten. Die Mandatsbetreuung umfasst dabei sowohl rechtliche als auch regulatorische Aspekte des Prozesses.
Die Deutsche Bank hält nun das 180-Millionen-Euro-Kreditportfolio für Glasfaserprojekte. Die Transaktion markiert einen weiteren Schritt bei der Schließung der Triodos Bank Deutschland. Noerr bleibt auch für die verbleibenden Abwicklungsverfahren als rechtlicher Berater tätig.
