28 December 2025, 05:13

CSD Wiesbaden 2025: Drei Tage Protest, Party und queere Vielfalt

Eine Ausstellung mit einem Tisch, auf dem verschiedene Landesflaggen, ein Karton, Papiere und eine Fahne sowie links daneben eine Weltkugel, rechts ein Anschlagbrett mit einigen Menschen in der Nähe und viele Tische und Stühle im Hintergrund zu sehen sind.

CSD Wiesbaden 2025: Drei Tage Protest, Party und queere Vielfalt

Wiesbadens Christopher Street Day (CSD) findet vom 30. Mai bis 1. Juni 2025 statt – ein Mix aus Feier und politischem Protest. Veranstaltet von Warmes Wiesbaden e.V. und dem Schlachthof Wiesbaden, wartet das Programm mit einer Parade, Live-Auftritten und Gemeinschaftsveranstaltungen auf. Geplant sind unter anderem eine Drag-Show, ein Familientag und eine nächtliche Musikveranstaltung an verschiedenen Orten.

Den Auftakt macht am Freitag, 30. Mai, eine Drag-Show in der KANA Jugendkirche. Die Karten sind stark nachgefragt – ein Zeichen für das große lokale Interesse.

Am Samstag, 31. Mai, zieht der CSD-Umzug vom Warmen Damm zum Rathaus. Anders als bei klassischen Paraden steht hier der Protest im Vordergrund: Unterwegs halten Rednerinnen und Redner flammende Appelle für politischen Wandel. Im Anschluss verwandelt sich der Kulturpark in ein Sommerfest mit Live-Musik, einem queeren Markt und Aufklärungsangeboten zu Sicherheitsthemen.

Ab 22 Uhr öffnet der Schlachthof dann seine Tore für eine Inklusionsparty bis 3 Uhr morgens – verteilt auf drei Stockwerke mit Musik. Den Abschluss bildet am Sonntag ein Familientag in der KANA Jugendkirche mit Aktivitäten für Kinder und Möglichkeiten zum gemeinschaftlichen Austausch.

Der CSD Wiesbaden bleibt sich treu: Er feiert queere Identitäten und kämpft gleichzeitig für Fortschritt – mit Witz, Würde und Entschlossenheit in seiner Botschaft.

Das dreitägige Event verbindet Unterhaltung mit Aktivismus. Von Drag-Performances bis zu nächtlicher Musik unterstreicht jedes Angebot die Doppelfunktion des Festivals als Feier und Forderung nach Veränderung. Die Veranstalter rechnen mit großer Beteiligung – ein Spiegel für die wachsende Unterstützung queerer Sichtbarkeit und Rechte in der Stadt.