15 May 2026, 08:31

Chaos bei den City AM Awards: Gepäckverlust, Tippfehler und eine Milliardensumme sorgen für Aufsehen

Ausführliche alte Stadtkarte mit einer Bahnlinie, Straßen, Gebäuden und beschrifteten Straßen, Parks und Sehenswürdigkeiten.

Chaos bei den City AM Awards: Gepäckverlust, Tippfehler und eine Milliardensumme sorgen für Aufsehen

Pannenreihe bei den diesjährigen City AM Awards: Journalisten verlieren Gepäck, Labour-Abgeordneter vertippt sich – und eine falsche Bewertung sorgt für Aufsehen in Finanzkreisen

Die diesjährige Verleihung der City AM Awards verlief alles andere als reibungslos: Zwei Journalisten saßen plötzlich ohne ihre Habseligkeiten fest, ein Labour-Abgeordneter löste mit einem Tippfehler Verwirrung aus, und eine falsch übermittelte Unternehmensbewertung brachte die Finanzwelt kurzzeitig in Aufruhr.

Die Vorfälle begannen im Guildhall, wo Mitarbeiter der City AM nach der Preisverleihung unerwartet eine Nacht fernab der eigenen vier Wände verbringen mussten – ihr Gepäck war verschwunden. An anderer Stelle führte ein simpler Fehler in einer E-Mail-Signatur zu einer peinlichen Korrektur, während ein großer Investmentfonds eine spektakuläre Zahl im Zusammenhang mit SpaceX richtigstellen musste.

Für die City AM-Reporter Adam Bloodworth und Anna Moloney nahm der Abend nach der Award-Show eine unglückliche Wendung. Die beiden blieben länger, um beim Abbau der Veranstaltung im Guildhall zu helfen. Als sie später ihre Sachen aus der Garderobe abholen wollten, waren ihre Taschen – inklusive Hausschlüssel – nirgends zu finden.

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Eine hektische, einstündige Suche durch die Hinterzimmer des Guildhalls blieb ergebnislos. Ohne Zugang zu ihren Wohnungen verbrachten die beiden die Nacht auf dem Boden des Gästezimmers des Digitalchefs. Am nächsten Morgen blieb Moloney nichts anderes übrig, als in denselben fünf Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit zu fahren, die sie bereits am Vorabend getragen hatte.

Glücklicherweise wurden ihre Taschen noch am selben Tag wiedergefunden.

Unterdessen unterlief dem Labour-Hinterbänkler Jonathan Ashworth ein peinlicher Fehler: In einer offiziellen Stellungnahme unterzeichnete er versehentlich mit „Schattenminister für Geschäftssexretariat“ (Shadow Business Sexretary) statt „Schattenwirtschaftsminister“ (Shadow Business Secretary). Der Fehler wurde zwar schnell bemerkt und korrigiert, hatte aber zuvor bereits für Aufsehen in den sozialen Medien gesorgt.

In der Finanzwelt sorgte eine falsch gemeldete Zahl für vorübergehende Verwirrung. Der Scottish Mortgage Investment Trust stellte klar, dass sein Anteil an SpaceX mit 1,25 Milliarden US-Dollar bewertet werde – und nicht das gesamte Unternehmen, was einer Bewertung von 1,25 Billionen US-Dollar entsprochen hätte. Die Korrektur verhinderte ein grobes Missverständnis über den tatsächlichen Unternehmenswert.

Währenddessen reiste Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, am Dienstag in einem Zug erster Klasse nach London – ein Kontrast, der die Nacht der beiden Journalisten auf dem Fußboden eines Kollegen umso absurder wirken ließ.

Am Ende fanden Bloodworth und Moloney ihr Gepäck wieder, Ashworths Tippfehler wurde behoben, und die SpaceX-Bewertung wurde auf den korrekten Wert berichtigt. Jede dieser kleinen Pannen zeigte einmal mehr, wie unberechenbar sowohl das politische als auch das Berufsleben sein können.

Quelle