Chainlink startet Project Pangea für grenzüberschreitende Stablecoin-Transaktionen zwischen Euro und Won
Klaas LübsChainlink startet Project Pangea für grenzüberschreitende Stablecoin-Transaktionen zwischen Euro und Won
Ein Konsortium führender Finanzinstitute hat sich mit Chainlink zusammengeschlossen, um Project Pangea zu starten. Die Initiative zielt darauf ab, direkte Devisentransaktionen zwischen digitalen Versionen des Euro und des südkoreanischen Won zu ermöglichen. Chainlink stellt die notwendige Infrastruktur für das Abwicklungssystem des Projekts bereit.
Project Pangea verknüpft traditionelle Swift-Systeme mit dezentralen Registertechnologien (Distributed-Ledger-Netzwerken). Die Plattform ermöglicht den direkten Austausch regulierter Stablecoins, die den Euro und den Won repräsentieren. Zudem unterstützt sie synchronisierte „Payment-versus-Payment“-Transaktionen, die sichere und simultane Überweisungen gewährleisten.
Das Unternehmen FairSquareLab bringt seine auf Blockchain basierende FX-Abrechnungstechnologie in das Projekt ein. Auch das Pangea-Layer-1-Netzwerk spielt eine zentrale Rolle in der Infrastruktur. Chainlink liefert Datenfeeds, plattformübergreifende Kompatibilität sowie die Koordination der Transaktionen für den Abwicklungsprozess.
Die beteiligten Finanzinstitute testen derzeit Echtzeit-Abrechnungen (T+0) für internationale Währungstransfers. Dieser Pilotversuch markiert einen Schritt hin zu schnelleren und effizienteren grenzüberschreitenden Zahlungen unter Nutzung von Stablecoin-Technologie.
Die Zusammenarbeit vereint Chainlink, FairSquareLab und große Banken, um ein neues FX-Abrechnungsmodell zu erproben. Das System soll Transaktionen zwischen digitalen Euros und südkoreanischen Won vereinfachen. Eine erfolgreiche Umsetzung könnte den Weg für eine breitere Einführung blockchainbasierter Devisenlösungen ebnen.
