27 June 2026, 10:18

Cadolzburg diskutiert über Trinkwasserversorgung und künftige Lösungen für Gärtner

Gemeinde Cadolzburg dementiert Zeitungsbericht: 'Kein Wasserknappheit droht'

Cadolzburg diskutiert über Trinkwasserversorgung und künftige Lösungen für Gärtner

In Cadolzburg ist eine öffentliche Debatte über die kommunale Wasserversorgung entbrannt. Die städtischen Werke und die Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler haben Bedenken hinsichtlich langfristiger Engpässe zurückgewiesen und betont, das Trinkwasser bleibe sicher und in vollem Umfang verfügbar.

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Das Problem in den Kleingartenanlagen geht dabei nicht auf Wasserknappheit zurück, sondern auf vorsorgliche Maßnahmen zum Schutz des öffentlichen Trinkwassernetzes. Um die Gärtner zu entlasten, stellt die Kommune vorübergehende Lösungen bereit, während an einer dauerhaften, rechtlich einwandfreien Regelung gearbeitet wird.

Unter der neuen Leitung des Werkleiters Burkhard Bittner hat die Stadt eine systematische Überprüfung aller Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungssysteme eingeleitet. Dieser Prozess soll voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern. Ziel ist es, die Anlagen auf den aktuellen technischen Stand zu bringen, Risiken zu identifizieren und neue Wasserquellen zu erschließen oder bestehende Brunnen wiederzunutzen.

Zudem plant die Stadt, ihre kommunalen Satzungen bürgerfreundlicher zu gestalten. Eine Erhöhung der Gebühren für diese Leistungen, die als essentielle öffentliche Dienstleistungen eingestuft werden, sei nicht vorgesehen, hieß es seitens der Verwaltung. Die Prüfung umfasst die Infrastruktur sowie mögliche Verbesserungen. Für betroffene Nutzer sind bereits Übergangslösungen in Kraft. Die Stadt versichert, dass die Trinkwasserversorgung gesichert sei und keine Engpässe zu erwarten seien.

Quelle