Braunschweig feiert im Februar mit Kunst, Umzug und spannenden Wettbewerben
Brunhilde JesselBraunschweig feiert im Februar mit Kunst, Umzug und spannenden Wettbewerben
Braunschweig erwartet einen abwechslungsreichen Februar mit Kulturveranstaltungen, Feiern und Wettbewerben. Der Monat startet mit einem Tag der offenen Tür an der Kunsthochschule, gefolgt von einer großen Parade und Ausstellungen, die historische und künstlerische Meilensteine würdigen. Einwohner und Besucher haben reichlich Gelegenheit, die Stadt zu erkunden.
Den Auftakt macht am 4. Februar der Tag der offenen Tür an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Studieninteressierte können an Workshops teilnehmen, Beratung zu ihren Mappen erhalten und Abschlussprojekte internationaler Stipendiaten begutachten.
Vom 24. Februar bis zum 20. September zeigt das Deutsches Museum die Ausstellung "In unserer eigenen Stimme", die an den 75. Jahrestag des Zentralrats der Juden in Deutschland erinnert. Gezeigt werden historische Dokumente, persönliche Schicksale und kulturelle Beiträge.
Parallel läuft im Herzog Anton Ulrich-Museum noch bis zum 22. Februar die Ausstellung "Weibermacht – Die schöne Bosheit", die sich mit der Darstellung von Frauen in der Kunst durch die Jahrhunderte auseinandersetzt.
Am 15. Februar zieht der 48. Schoduvel-Umzug wieder durch die Braunschweiger Straßen. Start ist um 12:45 Uhr am Europaplatz mit rund 130 selbstgebauten Wagen und über 5.000 Teilnehmern. Die Route führt im Kreis zurück zum Ausgangspunkt, wo die Veranstaltung nach etwa vier Stunden endet. Die Besucherzahlen erholen sich stetig nach der Pandemie: Nach Absagen 2021 und 2022 stiegen sie von 20.000 im Jahr 2023 auf voraussichtlich 45.000 in diesem Jahr.
Den Abschluss bildet am 28. Februar im Haus der Wissenschaft der Regionalwettbewerb der FIRST LEGO League. Die beiden besten Teams qualifizieren sich für die norddeutsche Ausscheidungsrunde im März.
Der Februar in Braunschweig bietet eine Mischung aus Bildung, Geschichte und Unterhaltung. Der Schoduvel-Umzug kehrt mit voller Kraft zurück, während Ausstellungen Einblicke in kulturelle und künstlerische Themen geben. Die städtischen Einrichtungen fördern zudem junge Talente durch Wettbewerbe und Hochschulveranstaltungen. Alle Angebote sind öffentlich zugänglich, die meisten ohne Voranmeldung.