04 January 2026, 16:51

Boris Rhein würdigt Steinmeiers Lebenswerk zum 70. Geburtstag und grenzt sich klar von der AfD ab

Eine Gruppe strahlender Menschen sitzt an einem Tisch mit Gläsern, Papieren, Weinflaschen und einer Flagge auf der rechten Seite und Vorhängen an der Wand.

Boris Rhein gratuliert Bundespräsident zum 70. Geburtstag - Boris Rhein würdigt Steinmeiers Lebenswerk zum 70. Geburtstag und grenzt sich klar von der AfD ab

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu dessen 70. Geburtstag gratuliert. Der CDU-Politiker würdigte in einer Erklärung in Wiesbaden Steinmeiers langjähriges Engagement für Dialog und demokratische Werte.

Rhein bezeichnete Steinmeier als einen Staatsmann, der Ausgeglichenheit, Verlässlichkeit und Mitgefühl verkörpere. Besonders hob er die Fähigkeit des Bundespräsidenten hervor, den Bürgerinnen und Bürgern zuzuhören, ihre Sorgen ernst zu nehmen und selbst in schwierigen Zeiten Hoffnung zu vermitteln.

Der Ministerpräsident betonte zudem Steinmeiers Rolle bei der Förderung von Respekt und Verantwortung als zentrale Grundwerte des demokratischen Zusammenlebens. Im Laufe seiner Karriere habe Steinmeier parteiübergreifend an der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts gearbeitet. Steinmeier, der sich derzeit in seiner zweiten und letzten Amtszeit befindet, wird bis März 2027 als zwölfter Bundespräsident Deutschlands amtieren. Seine Amtszeit ist geprägt von Bemühungen, politische Gräben zu überbrücken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu festigen.

In derselben Ansprache am 3. Januar 2026 schloss Rhein jede Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene aus. Als Gründe nannte er die Verbindungen der AfD zu Putins Russland, deren Ablehnung der EU und der NATO sowie ihre ideologische Ausrichtung – und dies vor dem Hintergrund der hessischen Kommunalwahlen am 15. März 2026.

Steinmeiers 70. Geburtstag stand im Zeichen der Anerkennung seiner Verdienste um die deutsche Demokratie. Seine Amtszeit als Bundespräsident dauert noch bis 2027 an, während die hessische CDU ihre Ablehnung einer Kooperation mit der AfD bekräftigt. Die anstehenden Kommunalwahlen werden zeigen, wie diese Haltung bei den Wählerinnen und Wählern ankommt.