Bierstadt feiert Kerb-Fest mit Fassanstich und lokalem Stolz
Das Bierstädter Kerb-Fest begann mit einem schwungvollen Fassanstich im Gasthaus Fichte
Mehr als nur eine Tradition – die Eröffnung des Festes stand ganz im Zeichen des Zusammenhalts in Bierstadt, einem Stadtteil von Wiesbaden. Oberbürgermeister Dr. Gerhard Obermayr führte durch die Feierlichkeiten, umgeben von lokalen Persönlichkeiten und Kulturvereinen.
Obermayr, ein stolzer Bierstädter, übernahm selbst den symbolträchtigen ersten Fassanstich. In persönlichen Worten erinnerte er an seine Kindheit im Viertel und bezeichnete das Gasthaus Fichte als "Bierstadt im Kleinen: laut, herzlich, eigenwillig, echt". Der Ort sei weit mehr als nur ein Gebäude – er sei ein lebendiger Mittelpunkt der Gemeinschaft.
An seiner Seite standen Dr. Patricia Becher, Leiterin des Stadtamts, und Rainer Volland, der Ortsvorsteher. Mit auf der Bühne: Jasmin I., bekannt als die "Bembel-Fee", und Viktoria I., die "Blumenkönigin" von Naurod. Ihre Anwesenheit unterstrich die tiefe Verwurzelung des Festes in Brauchtum und lokalem Stolz.
Die "Bierstadt-Mädels", erkennbar an ihren stilvollen Trachten, spielten eine zentrale Rolle. Seit 2005 organisieren und gestalten sie das Kerb-Fest mit und verbinden so moderne Dynamik mit alten Traditionen. Obermayr beendete seine Rede mit dem Spruch "Mir san mir" – "Wir sind wir" – und lud die Nachbarorte ein, gemeinsam zu feiern.
Das Fest bestätigte einmal mehr Bierstadts Engagement für seinen unverwechselbaren Charakter. Das Gasthaus Fichte bleibt ein Symbol der lokalen Identität, während die Kerb Jahr für Jahr Menschen zusammenbringt. Mit Reden, Auftritten und geteilten Bräuchen ehrte die Veranstaltung Vergangenheit und Gegenwart dieses eng verbundenen Stadtteils.






